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Andere Gedichte

Ein alter Mann stand vor der Tür - Vom Weiten kam er her...

* * * * *

Ein alter Mann stand vor der Tür -
Vom Weiten kam er her.
Ein Stab und Mantel hatte er nur
Und müde war er sehr.

Er sagte: "Es ist deine Zeit !"
Er zeigte auf die Tür.
"Komm mit zum fernen Zauberwald !"
Bloß hatt' ich keinen Mut.

Ich wollt' nicht gehen, ich wollt' nicht fort,
Das Ferne schreckte nur.
Doch tief im Herzen aufgeflammt
War Fernweh. Und es fuhr
In meine Glieder, in mein Kopf.
Ich wußte - es ist Zeit !
Der alte Mann hat einfach nur
Mit das Gefühl gezeigt.

Wir gingen los - der Mann kam mit -
Und lang, lang war der Weg;
Durch Wald und Berge mit Bravour
Wir gingen. Und der Dreck
Und Staub langer Streichens Zeit
Bedeckte meinen Kopf,
Doch fand ich, was schon lang gesucht
In meinem Heimatdorf.

Nach langer oder kurzer Zeit
Kam ich allein zurück.
Der alte Mann verließ mich einst -
Er ging sein eigen Weg.

Doch sagte er, bevor er ging,
Ich wäre jetzt bereit,
Zu öffnen und zu schließen selbst
Die Tür zu Herz und Geist.

Die Bäume standen, wie am Tag
Als ich sie stehen ließ.
Das Haus, Menschen, Freund und Feind,
Das ganze Leben lief
Gewohnte Bahnen. Nur ich
War alt und neu zugleich,
Ich fand das fehlende Stück von mir
Im fernen Zauberwald.

Es war ein junger alter Mann, Der sah, daß er nicht länger sitzen kann...

* * * * *

Es war ein junger alter Mann,
Der sah, daß er nicht länger sitzen kann,
So nahm er Schuhe, Jacke, Stab
Und ging ins ferne Land herab.

Nach vielen Jahren kam er wieder,
Doch niemand rief "Willkommen !",
So ließ er sich alleine nieder
Doch sollt' er nicht verkommen.

Die Wege winden sich im Zopf
Und tragen uns nach vorn,
Doch keiner kennt bei sich im Kopf
Des Wegesschicksals Zorn.

Verbunden in ein großes Fluß
Ziehen sich unsere Wege in die Ferne.
Und liefen sie eine Zeit Fuß in Fuß,
Ein Zufall ist, was es wäre.

So kam der Tag oder die Nacht,
Da wurd' der Rückkehrer wieder Wach;
So war bestimmt von Anfang an,
Daß mußte wieder weg der Mann.

So Manche sehen nie den Fluß, nah' dem sie leben,
So Manche ruhen nie den Fuß, sie müssen gehen.
Wohin - bestimmt der Schicksalsfluß - nach Irgendwo !
Was uns das Rock bestimmt, was muß, muß kommen - sowieso !

Erkenntnistheorie

(in Dankbarkeit, für meinen Philosophielehrer Herren Bednareck und für Tanja Paschen, die den Untericht für Herrn Bednareck sehr erleichterte, indem sie mich ab und zu ablenkte (oder ich sie))

Die Wahrheit ist wahr - doch ist das wahr ?
Denn wenn das Wahre Wahrheit ist
Und Wahrheit ist was Wahres,
Dann ist die wahre Wahrheit wahr
Und Wahrheit ist das alles !
Was ist nun wahr und was nicht wahr -
Die Wahrheit wahrt das Wahre.
Die wahre Wahrheit ist fürwahr
Ein wahres Menschheit Wahrnis.
Doch ob nun wahr oder nicht wahr -
Die Wahrheit ist nicht wichtig !
Das Ganze ist ganz einfach falsch
Und das ist wahrig richtig !

Speech read by Gauron to the warriors army of the Klingon Empire before the last great battle against the Dominoin agressor

The speech read by chancellor Gauron to the legendary warriors army of the Klingon Empire before the last great battle against the Dominion aggressors.

Brothers !

This speech shall introduce
An old, great story,
A brave song about the time,
When every man was a warrior
And every warrior was a man of honour.

Brothers ! Listen to me !
Listen to my heart !
Listen to your hearts -
The hearts of warriors.

The blood of our ancestors
Is flowing in our veins.
Feel that ! Feel your blood !
And listen to it.

My brothers ! Warriors of the Empire !
Let us go out and get the glory.
Let us go out to the battle
And defeat the enemy !

Nobody should think, we forgot, who we are;
And nobody should think, we would let anybody forget it !
Let's go and give our children a reason
To compose songs about us !
Songs like the ones we sing
About our ancestors.

Brothers !
Today is a good day to die !
So let's go and die, brothers !

Nein!

Ich würde gerne anmerken, dass dieses Lied keine Autobiographie ist. Natürlich ist es aus einer Seelenstimmung entstanden, die mir zu der Zeit, als ich das Lied geschrieben habe, zueigen war, und hat viele Parallelen mit meiner eigenen Geschichte. Aber ich denke, ich wollte mehr als das ausdrücken. Das Lied behandelt eine Problematik, die viele in meiner Umgebung betraf. Die Details sind zum grössten Teil erfunden. So ist auch die Vaterfigur metaphorisch gemeint.

Was für ein würdiger Moment,
Ein toller Tag ist's heute.
Er wird so schön, intelligent -
Ein solch beachten Leute !

Oh, ist er süß, der Schnuckelputz,
Der kleine Bengel, dieser Furtz.
Wie schön sein wird sein erstes Wort !
Sein erster Schritt ! Und siehe dort -
Sein kleines Lächeln ! Ersten Zahn
Gibt's schon bestimmt im halben Jahr.
Sein erstes Essen, erstes Eis,
Wie neulich noch bei "Preis ist Heiß":
Die kleine Tochter vom Gewinner -
Erst halbes Jahr und lutscht schon prima !

Der erste Tag im Kindergarten,
Die ersten Schrammen, erste Karten.
Ein toller Schüler wird er werden,
Ein tolles Mädchen kennenlernen,
Mit Halt und Pracht und Bravour
Bekommt er dann das Abitur !

Der Stolz der Eltern wird sich mehren,
Ein ordentlicher wird er werden.
Beruf lernt er dann mit Gewissen,
Sein Rat will keiner dann vermissen.

Ein gutes Heim und gute Frau -
Das sieht man jetzt schon ganz genau !
Er wird sich halten wie ein Mann,
Den man dann nur ehren kann.

Die Zeit vergeht so schnell, daß man
Sich gar nicht mehr versehen kann.
Und er wird stehen, wie wir jetzt
Mit besten Absichten versetzt;
Er wird ein Mann, der nicht zuletzt
Seine Familie fortsetzt:
Mit Stolz wird er die Eltern füllen
Und Ihren Enkelsohn vorführen.

Ein langer schöner Monolog.
Doch war das nur der Prolog.
Von wem er kam - das weiß ich nicht
Doch ist es nicht von Wichtigkeit.
Und wer ist dieser kleine Ficht -
Die Antwort hat keine Dringlichkeit.
Und wenn es Dir bekannt vorkam,
Denk drüber nach.
Doch ein Poet steht jedem Mann
Kein Bischen nach.
Der Name ist egal und Land -
Das ist das gleiche Boot;
Ob Eis, ob Meer oder Sand,
Ein Lot ist immer Lot.

So stand mein Vater an mein' Bett
Und blickte mich stolz an.
Und meine Zukunft auf dem Parkett
Schien ihm so sonnenklar.

Doch was ?! Was tue ich da ?!
Oh, Gott !!
Ein Schreck ! Wie kann das sein ?
Oh, meine Lieben, als ich's tat,
Ich wollte nicht die Pein !
Ich kann doch nichts dafür:
Es war,
Wie eines Magiers Hand.
Ich sah es.
Seit dem ehr' ich nicht
Mein Vaters großen Tag.

Oh ja, ich kann die Wut verstehen,
Die Ihr auf mich hegt.
Doch ich werd' nicht Verzeihung flehen,
Weil's so sich besser lebt.

Ich ging zu Schule, doch als dann
Die Zeit verging, ich wuchs,
Und es war ich und nicht der Wein,
Und gar nicht aus Luchs.
Warum muß ich denn immer sein,
Wie meiner Eltern Jux ?

Mein Vater fand meine Freundin häßlich,
Meine Freunde fand er dumm;
Doch wie verblüfft war er zum ersten Mal,
Als ich fragte: "Warum ?".

Ich wollte kein Beruf wie er,
Ich wollte keine Heirat.
Nun habe ich kein Leben mehr,
Und auch keine Heimat.

Mein Vater sprach im ernsten Ton:
Mein Sohn - er ist gewesen.
Du bist ein Fremder, geh' davon !
Dein Geist soll hier verwesen.

Und ich ging weg, den Augen nach,
So wie Viele gehen.
Doch ohne Ziel und ohne Lust
Frist ich nicht mein Leben.

Wer's nicht versteht,
Tja, Schade drum:
Fast alle, wie mein Vater.
Denn Dummen geht es immer gut,
Egal in welchem Alter.

Das war ein Lied für Jung und Alt -
Ein Spaß mit etwas Ernstem.
Es ist zwar tragisch, doch fürwahr
Das Leben ist viel ernster.

Erklärung ? Wird nicht abgelehnt !
Hör' zu und lache, Teufel:

Was für ein würdiger Moment,
Ein toller Tag ist's heute.
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Durch tiefe, feuchte Dunkelheit Einsamkeit...

Nacht, kalt und dunkel, nasses Gras herum; niemand in der Nähe... :

Durch tiefe, feuchte Dunkelheit
                                         Einsamkeit
Dringt faul stinkend Dunst,
Ein Krampf, Herz ahnt Gefährlichkeit,
Still, kalter Schlag, Puls.

Die Kehle im Greif einer fesselnden Hand,
                                                                   Brand,
Die Glieder erzittern, es stockt der Verstand,
Die Luft wird dickflüssig, scharf stechend der Sand,
Die Spasmen gewinnen rasant Oberhand.
Man hält es nicht stand !
Und jetzt an der Wand
                                 Hand
                                         An Hand
Der Furcht schwarzes verwesendes Land.