Greg Paperin's Homepage (http://www.paperin.org).

Logische Paradoxe im Sinn der Idiotie

My writings

I remember that back in the day when I was fortunate enough to have the leisure for writing short stories and poems, I quite enjoyed it. Most of my masterpieces have been lost together with the napkins they were written on, but I managed to find a few of them and to compile a book.

The English title of the book is "Logical Paradoxes in the Meaning of Idiocy". It contains some selected poems and stories I wrote between 1996 and 2000. Almost all of it is in German. Really, back then English was for me rather a school subject than a language I spoke.
Enjoy...

Logische Paradoxe im Sinn der Idiotie

oder die Geschichten über das Leben und Labern von Greg & C°

Dies ist eine Sammlung von Gedichten und Kurzgeschichten, die ich in den Jahren 1996-2000 geschrieben habe. Vieles ist seit dem verloren gegangen, aber insgesamt stellt dieses Buch eine nette Auswahl davon da, was ich damals geschrieben habe.
Einige Menschen, die mich damals kannten, werden in diesen Stücken vielleicht einiges entdecken, was den Anderen verborgen bleibt. In der Tat, es würde mich freuen, wenn sie es täten. Ich denke aber, dass diese Stücke eine eigene Qualität besitzen, und dass auch Menschen, die mich nie getroffen haben, darin etwas für sich finden können.

Für die Internet-Version der Sammlung habe ich die Stücke themenbezogen gruppiert. Die Geschichten sind zum größten Teil satirischer Natur. Ich hatte besonders viel Spaß, lustige Geschichten zu schreiben, aber im Nachhinein denke ich, dass ich mir schon etwas dabei überlegt habe, als ich den scheinbaren Unsinn schrieb. Naja, bei Star Trek Story, bin ich mir da auch nicht so sicher...
Mein Gedichtsschreiben wurde stark von dem Sowjetischen Dichter und Schauspieler Wladimir Wysotskij beeinflusst. In der Tat, sind viele der Gedichte mehr oder weniger freie Übersetzungen seiner Werke ins Deutsche. Als die Übersetzungen entstanden sind, habe ich oft gefühlt, dass einiges, was Wysotskij schrieb, viel besser zum Ausdruck brach, was ich sagen wollte, als ich es selbst hätte tun können. Damit war ich nicht allein - die überwältigende Popularität und Volksverbundenheit des Dichters war und bleibt einzigartig. In jedem Fall sind die meisten meiner Gedichte ernst und besitzen nicht den lustigen Unterton meiner Prosa. Sie bringen einiges von dem herüber, die ich damals als ein 17-20 jähriger Teenager der Welt zu sagen hatte.

Ich würde mich über Kommentare jeder Art, ob gut oder schlecht, sehr freuen - schreibt mir doch eine Email oder lasst ein Kommentar. Hoffentlich werdet ihr, die Leser, in meinen Worten etwas finden, was ihr wo anderes nicht finden konntet. Und wenn nicht, hoffe ich, dass ihr einfach viel Spaß beim Lesen habt.

An alle meine genervten Freunde ...

Gedichte

Zu Ehren und nach den Motiven der Werke von W. Wysotskij

Freund

Ein Streit bricht plötzlich grundlos ein,
Und ohne es zu merken,
Ist er gegangen, er ist weg,
Er ist in großer Ferne.

Und eines bloßen Missverständnisses wegen
Und ohne große Worte, trennen sich die Wege.

Gegangen. "Was soll's" - würd' manch' einer sagen.
Ein Freund geht - doch ich, ich kann sowas nicht haben !
Kein Schwamm drüber ! Nicht bloß scheiß' egal !
Und wenn es nicht mal schad', dann wars' der falsche Kamerad.

Hey, Mann, ich weiß noch, wie er und ich, wie wir zusammen standen,
Als alle anderen, je für sich, um ihr Leben rannten.
Ich weiß, als sie gegangen war, sagt' ich zu ihm:
"Wer war sie schon ? Vergiß' sie bloß. Weinen mach kein Sinn !"
Ich weiß, als sie zu fünft
So grimmig mich umschloßen,
Stand er mit mir Rück' an Rück:
"Sind bloß ein-paar Knochen."

Zusammen, zu zweit, da geht es sich
Viel leichter durch das Leben.
Doch was ist jetzt, wo geht er hin
Des Missverständnisses bloß wegen ?

Gegangen. "Was soll's" - würd' manch einer sagen;
Ein Freund geht - doch ich kann nicht,
Ich kann sowas nicht haben !

Hey ! Warte ! Hey ! Wart' auf mich !
Und bleibe doch mal stehen.
Laß uns doch sitzen, laß und doch
Das alles Mal bereden !

Wir sitzen. Und, oh sieh - der Streit,
War Fehler, Mißverständnis.
Die Ungeduld für ihn und mich -
Für uns - war ein Verhängnis.

Mit müdem aber festem Lächeln
Sagt er: "Hey, wo sind den hie' die Becher ?
Laß strömen ! Ach ja, was war denn das gewesen ?"
Ich sage ihm: "Ich weiß es nicht - ich habe es vergessen."

Hey, Männer ! Frauen ! Menschen ! Höhrt !
Und guckt euch um im Gehen.
Zusammen geht es leichter durch
Des einzeln Menschen leben !

Gegangen. "Tja, was soll's, soll weg" - würd' mancher vielleicht sagen.
Doch wir nicht, mit uns nicht so - das können WIR nicht haben !

Zu Ehren von Wladimir Wysotskij.

Warum ein guter Ruf und ein guter Koch tödlich sein können

(Nach "Warum haben die Aborigenees Cook gegessen?" von W. Wysotskij)

Die Frage wird von kein'm vergessen:
Warum hat man denn Cook gegessen ?
Bis heute rätselt Wissenschaft:
Wie haben sie es denn geschafft ?

Was war denn mit den Aborigenees ?
Warum waren sie bloß so fies ?

Die eine Theorie besagt,
Cook hat nur Pech gehabt.
Denn wie die Wissenschaft verrät,
War Cooks Koch sehr, sehr fett.

Das Essen dar damals noch knapp -
Die Wilden haben Hunger g'habt.
Und so beschlossen die Aborigenees,
Cooks Koch muß schnellstens auf's Spieß !

Und gar nicht lange nachgedacht
Kamen sie lautlos in der Nacht.

Und dann erfolgte das Verhängnis -
Cooks Tod war bloß ein Mißverständnis.
Ein Bambusstamm wurde benutzt
Und Cook wurde ganz schnell verputzt.
Das verursacht blinde Wut !
Sie wollten Koch und aßen Cook !

Da ist noch eine Variante:
Sie geht vielleicht sogar noch weiter.
Denn diese zweite Theorie,
Sie stützt sich auf Theologie !
Weil glaubt Buschmann, daß man wird,
Wie der, der roh gefressen wird.
Die Wilden hatten vor Cook Respekt,
Und deshalb ist er früh verreckt.

Ein depressiver wilder Held
Hat fiese Falle Cook gestellt.
Ein flinker Pfeil wurde benutzt
Und Cook wurde ganz schnell verputzt.
Das abergläubische Geschöpf
Hat den verletzten Cook geköpft !

Doch eins stützt mich und macht mir Mut:
Zum Ritual wurde James Cook !

Nun; späte Einsicht kommt verborgen,
Der Bambusstamm, Pfeil und Bogen
Werden gebrochen und gebogen.
Und fragen sie, ob wir sie mögen,
Nun zu verzeihen, daß ohne Zögern
Sie da den armen Cook erlogen.

Doch welche Theorie hat Recht ?
Cook weiß, Koch weiß, und weiß der Hecht,
Dessen Schlag hat so gesessen
Und läßt die Frage nicht vergessen:
"Warum hat man denn Cook gegessen ?"

Ballade über Fahrt ins Paradies

W. Wysotskij: "Ballade über Fahrt ins Paradies".

Übersetzung.

Da ist dein Schein, da ist dein Raum -
Für dich allein, - in bester Lage, aller bestem Sinn.
Im bunten Paradies siehst nur du ein Traum -
Ein nimmerendender, jahrhundertlanger Film.

Es ist zu spät, - und sind schon weg
Die Siegel: Schmugelwahre nehmen wir nicht;
An dir haftet nun kein Dreck,
Und zweite Klasse - hat kein Lüxus, aber Licht.

Und so kommt alles, was hätte kommen sollen:
Der Zug zum Himmel fährt jetzt ab - viel Glück und frohes Schaffen !
Ach, wie wir wollen, wie wir alle wollen
Nicht sterben, sondern - nur einschlafen !

Die Welt ist klein ! Sei sicher, daß sie ist !
Und schreihe nicht - er sieht nicht unser' Not.
Einer von uns geht jetzt ins Paradies, -
Und falls es einen gibt - dann trifft er dort den Gott !

Bestelle Grüße ihn von uns,
Und tust du nicht - so schlimm wird es nicht werden:
Nicht viele Jahre bleiben uns,
Wir nehmen sie - bevor wir schließlich sterben.

Und so kommt alles, was hätte kommen sollen:
Der Zug zum Himmel fährt jetzt ab - viel Glück und frohes
Schaffen ! Ach, wie wir wollen, wie wir alle wollen
Nicht sterben, sondern - nur einschlafen !

Nicht jeder kann im Himmel liegen,
Doch hier schaffen wir Einiges, was wir dort nicht kriegen:
Zu kämpfen, feiern, Viele singen,
Und Manche lieben, Manche - meinen, daß sie lieben.

Sie folgen uns ins Nichts. Kein Blick.
In Zeiten, wo wir schon lange ruhen...
Und sei es so. Und sei kein Krieg, -
Ansonsten sind die Kinder unseren die Dummen !

Und so kommt alles, was hätte kommen sollen:
Der Zug zum Himmel fährt jetzt ab - viel Glück und frohes Schaffen !
Ach, wie wir wollen, wie wir alle wollen
Nicht sterben, sondern - nur einschlafen !

Nun pfeifst du drauf, hast Geduld:
Du liegst vergnügt - für immer und ab jetzt, -
Nie mehr Sorgen, keine Schuld -
Gerissen hast du diesen Platz besetzt.

Man weckt dich dann im fremden Nest
Und du trittst ein in eine Welt, wo früher - Krieg, Gestank und Mord,
Und wo besiegt die schwarze Pest, -
Und wo schon fertig alles ist - bist du dann glücklich, Idiot ?!

Und so kommt alles, was hätte kommen sollen:
Der Zug zum Himmel fährt jetzt ab - viel Glück und frohes Schaffen !
Ach, wie wir wollen, wie wir alle wollen
Nicht sterben, sondern - nur einschlafen !

Also leb' wohl ! Rühr' kein Kompott !
Und gute Reise ! Keinen Komma und Verdruß !
Und gibt es dort tatsächlich - Gott,
So tue es doch - bestell' ihn einen Gruß !

Im Jahre 1812.

Text und Music nach dem Motiv von W. Wysotskijs "Ein Kartenspiel im Jahre 1812".

Die Dichter singen ihren Brei,
Über den Kinder lachen.
Doch ich bin aus gutem Stahl,
Ich kenne krasse Sachen

Ich gehe nicht von diesem Ort.
Ich gehe nicht von diesem Ort.
Ich gehe nicht von diesem Ort.
Und Ihr stört mein Vergnügen !
Ihr seid ein Feigling, oh mein Lord !
Ihr seid ein Feigling, oh mein Lord !
Ihr seid ein Feigling, oh mein Lord !
Ich steh' Euch zu Verfügung !

Pistole, Degen oder Dolch ?
Wählt Ihr, und wir gehen !
Die Wahl ist doch egal, Du Strolch,
Dein Ende ist zu sehen !

Kommt, wir gehen hier fort.
Kommt, wir gehen hier fort.
Kommt, wir gehen hier fort.
Ihr werdet mich vergnügen !
Ich komm' allein zurück - mein Wort !
Ich komm' allein zurück - mein Wort !
Ich komm' allein zurück - mein Wort !
Ich bin kein Mann der Lügen !

Der dreiste Lord fällt wie ein Sack:
Nicht Mal ein Schrei, der Kopf rollt fort.
Ich halte Wort, ich hab's gesagt:
Ich bin zurück an diesem Ort.

Von jedem Spiel für mich ein Aß !
Von jedem Spiel für mich ein Aß !
Von jedem Spiel für mich ein Aß !
Da fliegen nur Fetzen !
Und währenddessen Bonapart,
Und währenddessen Bonapart,
Und währenddessen Bonapart,
Er überschritt die Grenze.

Ein starker Feldherr, kluger Mann,
Und viele gute Waffen.
Doch wir stehen unser'n Mann
Nicht ehrlos - unser' Wappen.

Das Rad des Schicksals drehe dich !
Das Rad des Schicksals drehe dich !
Das Rad des Schicksals drehe dich !
Was ist des Glückes Wahl ?
Entscheid' für ihn oder für mich.
Entscheid' für ihn oder für mich.
Entscheid' für ihn oder für mich.
Du hast des Siegers Wahl.

Und meine Enkel wissen nun,
Und meine Enkel wissen nun,
Und meine Enkel wissen nun:
Das Schicksal wählte mich.
Mit Sieg wächst jedes Mannes Ruhm.
Das Glück ist doch bekanntlich dumm,
Und edle Menschen kämpfen drum:
Die Götter kümmert's nicht !

Lied von fremden Menschen.

Viele Wege taumeln durchs Feld
          Der Welt
Verwirrt und verworren und garstig,
Und jeder hat seinen, den er geht,
Nach Kurven sich sehend so hastig.

Sie treffen sich, lächeln und gehen zusammen,
So lange die Seile verknoten.
Zwar Dunkel das Herz und Flink sind die Augen,
Doch folgen Sie zehn Geboten.

Ein löslicher Knoten, man zieht an den Enden -
Sich trennen die Wege, sich trennen die Fremden.
Die Seile sich kreuzen und knoten sich ständig;
Doch jeder hat seinen - so lange lebendig.
Und halten zwei Narren einen zu zweit,
So ist's unvermeidlich, daß dieser dann reißt.

Herausforderung

    Du-du-du-dum
        Du-du-du-dum
            Du-du-du-dum
                Du-du-du-dum
                    Das Herz schlägt Takt,
                        Die Haut - Schweiß;
                            Was für ein Akt !
                                Und keiner weiß,
                                    Ob ich es schaff'.
                                        Die Zeit steht still !
                                            Ich will, ich will !!
                                                Das ist kein Spiel !!!!

    Des Fleisches Schmerz.
        Des Geistes Kraft.
            Warum ? Warum ?
                Tue ich es ? Ach,
                    Ein schlechter Scherz,
                        So wie es klingt.
                            Kein Geld, kein Herz
                                Mir dafür winkt.
                                    Doch ich bin da
                                        Und das ist so, -
                                            Wo ist der Sinn,
                                                Wer sagt mir, wo ?

    Von Urzeiten
        Anbeginn
            Man suchte ihn,
                Man suchte Sinn,
                    Und fand ihn nicht.
                        Doch man fuhr fort;
                            Ja überall:
                                Hier und dort.
                                    Wer hat sich denn
                                        Noch nie gefragt:
                                            Schaff' ich es denn
                                                Oder versag' ?

    Kein Richterspruch
        Und nicht Publik,
            Rechtfertigung
                Vor keinem Blick, -
                    Nur ich allein,
                        Nur gegen mich.
                            Ich kenn' den Gegner,
                                Wie er mich.
                                    Ein süßer Schmerz
                                        Mich ganz durchdringt,
                                            Als ich mich selbst
                                                Mit Kraft bezwing'.

    Wozu verschwendest
        Kraft und Zeit,
            Und nicht verwendest
                Sie gescheit ?
                    Fragst du mit Recht.
                        Doch ich werd' nichts
                            Dir erklären, -
                                Ich könnt' es nicht.
                                    Und wenn du's doch
                                        Verstehen willst,
                                            So tue es doch
                                                Was ? - Was du willst !

    Schneller rennen,
        Höher springen,
            Weiter schwimmen,
                Schöner singen,
                    Fester bauen,
                        Schärfer denken,
                            Jemand' zerstören,
                                Jemand' helfen:
                                    Es ist egal,
                                        Was für ein Test !
                                            Setz' dir ein Ziel,
                                                Erreich' es selbst !!!

    In jedem Mann
        Seit Anbeginn
            Der Urzeiten
                Ist es drin !
                    Den Menschen macht
                        Es aus, du siehst ! -
                            Erring' die Macht,
                                Besieg' dich selbst !!
                                    Du-du-du-dum
                                        Du-du-du-dum
                                            Du-du-du-dum

                    Du-du-du-dum...

Andere Gedichte

Ein alter Mann stand vor der Tür - Vom Weiten kam er her...

* * * * *

Ein alter Mann stand vor der Tür -
Vom Weiten kam er her.
Ein Stab und Mantel hatte er nur
Und müde war er sehr.

Er sagte: "Es ist deine Zeit !"
Er zeigte auf die Tür.
"Komm mit zum fernen Zauberwald !"
Bloß hatt' ich keinen Mut.

Ich wollt' nicht gehen, ich wollt' nicht fort,
Das Ferne schreckte nur.
Doch tief im Herzen aufgeflammt
War Fernweh. Und es fuhr
In meine Glieder, in mein Kopf.
Ich wußte - es ist Zeit !
Der alte Mann hat einfach nur
Mit das Gefühl gezeigt.

Wir gingen los - der Mann kam mit -
Und lang, lang war der Weg;
Durch Wald und Berge mit Bravour
Wir gingen. Und der Dreck
Und Staub langer Streichens Zeit
Bedeckte meinen Kopf,
Doch fand ich, was schon lang gesucht
In meinem Heimatdorf.

Nach langer oder kurzer Zeit
Kam ich allein zurück.
Der alte Mann verließ mich einst -
Er ging sein eigen Weg.

Doch sagte er, bevor er ging,
Ich wäre jetzt bereit,
Zu öffnen und zu schließen selbst
Die Tür zu Herz und Geist.

Die Bäume standen, wie am Tag
Als ich sie stehen ließ.
Das Haus, Menschen, Freund und Feind,
Das ganze Leben lief
Gewohnte Bahnen. Nur ich
War alt und neu zugleich,
Ich fand das fehlende Stück von mir
Im fernen Zauberwald.

Es war ein junger alter Mann, Der sah, daß er nicht länger sitzen kann...

* * * * *

Es war ein junger alter Mann,
Der sah, daß er nicht länger sitzen kann,
So nahm er Schuhe, Jacke, Stab
Und ging ins ferne Land herab.

Nach vielen Jahren kam er wieder,
Doch niemand rief "Willkommen !",
So ließ er sich alleine nieder
Doch sollt' er nicht verkommen.

Die Wege winden sich im Zopf
Und tragen uns nach vorn,
Doch keiner kennt bei sich im Kopf
Des Wegesschicksals Zorn.

Verbunden in ein großes Fluß
Ziehen sich unsere Wege in die Ferne.
Und liefen sie eine Zeit Fuß in Fuß,
Ein Zufall ist, was es wäre.

So kam der Tag oder die Nacht,
Da wurd' der Rückkehrer wieder Wach;
So war bestimmt von Anfang an,
Daß mußte wieder weg der Mann.

So Manche sehen nie den Fluß, nah' dem sie leben,
So Manche ruhen nie den Fuß, sie müssen gehen.
Wohin - bestimmt der Schicksalsfluß - nach Irgendwo !
Was uns das Rock bestimmt, was muß, muß kommen - sowieso !

Erkenntnistheorie

(in Dankbarkeit, für meinen Philosophielehrer Herren Bednareck und für Tanja Paschen, die den Untericht für Herrn Bednareck sehr erleichterte, indem sie mich ab und zu ablenkte (oder ich sie))

Die Wahrheit ist wahr - doch ist das wahr ?
Denn wenn das Wahre Wahrheit ist
Und Wahrheit ist was Wahres,
Dann ist die wahre Wahrheit wahr
Und Wahrheit ist das alles !
Was ist nun wahr und was nicht wahr -
Die Wahrheit wahrt das Wahre.
Die wahre Wahrheit ist fürwahr
Ein wahres Menschheit Wahrnis.
Doch ob nun wahr oder nicht wahr -
Die Wahrheit ist nicht wichtig !
Das Ganze ist ganz einfach falsch
Und das ist wahrig richtig !

Speech read by Gauron to the warriors army of the Klingon Empire before the last great battle against the Dominoin agressor

The speech read by chancellor Gauron to the legendary warriors army of the Klingon Empire before the last great battle against the Dominion aggressors.

Brothers !

This speech shall introduce
An old, great story,
A brave song about the time,
When every man was a warrior
And every warrior was a man of honour.

Brothers ! Listen to me !
Listen to my heart !
Listen to your hearts -
The hearts of warriors.

The blood of our ancestors
Is flowing in our veins.
Feel that ! Feel your blood !
And listen to it.

My brothers ! Warriors of the Empire !
Let us go out and get the glory.
Let us go out to the battle
And defeat the enemy !

Nobody should think, we forgot, who we are;
And nobody should think, we would let anybody forget it !
Let's go and give our children a reason
To compose songs about us !
Songs like the ones we sing
About our ancestors.

Brothers !
Today is a good day to die !
So let's go and die, brothers !

Nein!

Ich würde gerne anmerken, dass dieses Lied keine Autobiographie ist. Natürlich ist es aus einer Seelenstimmung entstanden, die mir zu der Zeit, als ich das Lied geschrieben habe, zueigen war, und hat viele Parallelen mit meiner eigenen Geschichte. Aber ich denke, ich wollte mehr als das ausdrücken. Das Lied behandelt eine Problematik, die viele in meiner Umgebung betraf. Die Details sind zum grössten Teil erfunden. So ist auch die Vaterfigur metaphorisch gemeint.

Was für ein würdiger Moment,
Ein toller Tag ist's heute.
Er wird so schön, intelligent -
Ein solch beachten Leute !

Oh, ist er süß, der Schnuckelputz,
Der kleine Bengel, dieser Furtz.
Wie schön sein wird sein erstes Wort !
Sein erster Schritt ! Und siehe dort -
Sein kleines Lächeln ! Ersten Zahn
Gibt's schon bestimmt im halben Jahr.
Sein erstes Essen, erstes Eis,
Wie neulich noch bei "Preis ist Heiß":
Die kleine Tochter vom Gewinner -
Erst halbes Jahr und lutscht schon prima !

Der erste Tag im Kindergarten,
Die ersten Schrammen, erste Karten.
Ein toller Schüler wird er werden,
Ein tolles Mädchen kennenlernen,
Mit Halt und Pracht und Bravour
Bekommt er dann das Abitur !

Der Stolz der Eltern wird sich mehren,
Ein ordentlicher wird er werden.
Beruf lernt er dann mit Gewissen,
Sein Rat will keiner dann vermissen.

Ein gutes Heim und gute Frau -
Das sieht man jetzt schon ganz genau !
Er wird sich halten wie ein Mann,
Den man dann nur ehren kann.

Die Zeit vergeht so schnell, daß man
Sich gar nicht mehr versehen kann.
Und er wird stehen, wie wir jetzt
Mit besten Absichten versetzt;
Er wird ein Mann, der nicht zuletzt
Seine Familie fortsetzt:
Mit Stolz wird er die Eltern füllen
Und Ihren Enkelsohn vorführen.

Ein langer schöner Monolog.
Doch war das nur der Prolog.
Von wem er kam - das weiß ich nicht
Doch ist es nicht von Wichtigkeit.
Und wer ist dieser kleine Ficht -
Die Antwort hat keine Dringlichkeit.
Und wenn es Dir bekannt vorkam,
Denk drüber nach.
Doch ein Poet steht jedem Mann
Kein Bischen nach.
Der Name ist egal und Land -
Das ist das gleiche Boot;
Ob Eis, ob Meer oder Sand,
Ein Lot ist immer Lot.

So stand mein Vater an mein' Bett
Und blickte mich stolz an.
Und meine Zukunft auf dem Parkett
Schien ihm so sonnenklar.

Doch was ?! Was tue ich da ?!
Oh, Gott !!
Ein Schreck ! Wie kann das sein ?
Oh, meine Lieben, als ich's tat,
Ich wollte nicht die Pein !
Ich kann doch nichts dafür:
Es war,
Wie eines Magiers Hand.
Ich sah es.
Seit dem ehr' ich nicht
Mein Vaters großen Tag.

Oh ja, ich kann die Wut verstehen,
Die Ihr auf mich hegt.
Doch ich werd' nicht Verzeihung flehen,
Weil's so sich besser lebt.

Ich ging zu Schule, doch als dann
Die Zeit verging, ich wuchs,
Und es war ich und nicht der Wein,
Und gar nicht aus Luchs.
Warum muß ich denn immer sein,
Wie meiner Eltern Jux ?

Mein Vater fand meine Freundin häßlich,
Meine Freunde fand er dumm;
Doch wie verblüfft war er zum ersten Mal,
Als ich fragte: "Warum ?".

Ich wollte kein Beruf wie er,
Ich wollte keine Heirat.
Nun habe ich kein Leben mehr,
Und auch keine Heimat.

Mein Vater sprach im ernsten Ton:
Mein Sohn - er ist gewesen.
Du bist ein Fremder, geh' davon !
Dein Geist soll hier verwesen.

Und ich ging weg, den Augen nach,
So wie Viele gehen.
Doch ohne Ziel und ohne Lust
Frist ich nicht mein Leben.

Wer's nicht versteht,
Tja, Schade drum:
Fast alle, wie mein Vater.
Denn Dummen geht es immer gut,
Egal in welchem Alter.

Das war ein Lied für Jung und Alt -
Ein Spaß mit etwas Ernstem.
Es ist zwar tragisch, doch fürwahr
Das Leben ist viel ernster.

Erklärung ? Wird nicht abgelehnt !
Hör' zu und lache, Teufel:

Was für ein würdiger Moment,
Ein toller Tag ist's heute.
.............................................

Durch tiefe, feuchte Dunkelheit Einsamkeit...

Nacht, kalt und dunkel, nasses Gras herum; niemand in der Nähe... :

Durch tiefe, feuchte Dunkelheit
                                         Einsamkeit
Dringt faul stinkend Dunst,
Ein Krampf, Herz ahnt Gefährlichkeit,
Still, kalter Schlag, Puls.

Die Kehle im Greif einer fesselnden Hand,
                                                                   Brand,
Die Glieder erzittern, es stockt der Verstand,
Die Luft wird dickflüssig, scharf stechend der Sand,
Die Spasmen gewinnen rasant Oberhand.
Man hält es nicht stand !
Und jetzt an der Wand
                                 Hand
                                         An Hand
Der Furcht schwarzes verwesendes Land.

Kurzgeschichten

Zwerg

Es war ein Mal ein Zwerg. Er war noch kein alter Zwerg, obwohl er schon Einiges in seinem Leben gesehen und wenn nicht gesehen, dann wenigstens gehört hatte. Sein Haar war allerdings noch vollständig dunkelbraun und sein Bart reichte nur ein klitzekleines Stück tiefer als ein ausgewachsener Werdenkraut-Strauch. Ein Werdenkraut-Strauch ist, muß man sagen, recht groß. Er wächst meistens unter Birken, manchmal auch unter Buken und Tannen.
In uralten Liedern erzählen die greisigen Weisen über die Helden, die noch mit den alten Göttern gegen die Schwarzen Herden kämpften. In ihren Reihen kämpfte auch Kalomandur, der Prinz des alten Volkes und der Sohn des großen und starken Alminkazot, der den Schwarzen Diener, den verrufenen und erbarmungslosen Kanraz, für immer vom Angesicht der Welt der Lebenden verbannt hatte.
Die uralten Lieder erzählen auch von dem Verrat, den der Sohn Kalomandurs, Mismaloz, an seinem Vater begangen hatte, und davon, wie der Große, der Unheimliche, der Namenlose, der Herrscher über alle dunklen Mächte und alles Böse, der selbst den alten Göttern trotzte und sie ängstigte, mit Mismalozs Hilfe gegen Kalomandur kämpfte.
In undurchblickbarer Dunkelheit hüllte sich alles, an dem der Namenlose, dessen Namen kein Lebender kennt, und wer ihn kennt und ausspricht, wird zu seinem ewigen Diener und erlangt ein Leben bis in alle Ewigkeit, das er als schwarzer Dämon verbringen muß, vorbeizog. Doch erhellte das magische Schwert Kalomandurs die Erde und er kämpfte gegen den Namenlosen. Dieser rief indes seine Helfer, die schwarzen Dämonen, und ihren neuen Anführer Mismaloz und tötete mit ihrer Hilfe den Prinzen. Und der Sohn Alminkazots fiel auf das Werdenkraut-Strauch-Feld, im dem er gestanden hatte, und nur sein langes Speer langte über die grüne Weite.
Doch als unser Zwerg geboren wurde kannten nur noch Tiere und wenige, sehr wenige alte Heiler, wo Werdenkraut-Sträucher solcher Größe wuchsen, daß sie einen Krieger verdecken könnten. Und von Feldern haben nur ganz alte Adler in der Bergen Einiges vom Wind erzählt bekommen, der bekanntlich fast alles weiß, jedoch fast nichts ausplaudert. Aber Adler, wer weiß, wer noch ihnen Geschichten und Lieder verrät, die sonst keiner kennt.
Heutige Werdenkraut-Sträucher sind nicht höher als eine Katze oder, wenn sie besonderes prächtig geraten, ein nordischer Gürteltaschenhund. Trotzdem ist so ein Bart für einen sich respektierenden Zwergen nicht all zu lang.
Es war also ein erfahrener aber noch junger Zwerg, sogar sein älterer Bruder war erst hundertvierundsiebzig. Er hatte blaue Augen, die wie von kleinen Dächern von den, wie sein Haar dunkelbraunen, Augenbrauen überdeckt wurden, und dadurch ihm immerwährend den Anschein verliehen, er würde sich über irgend etwas köstlich amüsieren.
Eines Tages packte der Zwerg seine Lieblingstasche aus grüner Baumwolle, zog Strümpfe unter seine Schuhe an, setzte sein Hut auf und ging durch das Hausportal. Er latschte durch die Pforte seines Gartens, die er hinter sich wieder schloß. Dabei erblickte er seinen altbekannten Nachbarn Anmitans Barkusantik.
— "Hallo!" - sagte Anmitans Barkusantik.
— "Hallo, Anmitans!" - antwortete liebenswürdig der Zwerg und lächelte. Und Anmitans, der sichtlich erfreut war, lächelte zurück.

Von den Funkuhren

Kürzlich haben sie in einer politischen Talk-Show im Fernsehen über das Datenschutz-Gesetz oder etwas ähnliches diskutiert. Es ist auch nicht so wichtig, worum es genau handelte, es geht darum:

Unter Anderem war da so ein Typ, er erzählte, man könne heutzutage mit der Technik einen vollkommen überwachen und kontrollieren. Er hat in den schwärzesten Farben ausgemalt, wie schlimm es doch werden würde, wenn man nichts dagegen täte, so richtig im Sinne Orwells. Und ob gut oder schlecht, aber er hatte Recht! Sich selbst allerdings, zählte er zu irgendeinem Komitee oder so, das gegen diese "verheerende" Entwicklung ankommen wollte, und dessen Vorsitzender er war. Er war laut, beschimpfte die anderen Gäste der Talk-Show und unterstellte ihnen Inkonsequenz. Doch stelle man sich vor, was dieser von sich so überzeugte Typ um die linke Hand trug. Eine Funkuhr !!! Ja, er ließ sich darüber aus, wie schrecklich es sei, daß die Gesellschaft sich von der Technik und von den diese Technik Kontrollierenden dermaßen abhängig macht, und dabei trug er eine Funkuhr. Und dabei bezeichnete er andere als inkonsequent! Nun, dazu möchte ich eine Theorie vorbringen, die zwar von mir stammt, was jedoch wahrscheinlich ein Zufall ist, da sie ziemlich naheliegend erscheint. Über diesen Mann in der Talk-Show, die Talk-Show selbst und über die Geschichte der Entwicklung der weiß-schwarzen Zwergkaninchenzucht auf den südlichen Kanaren-Inseln sollen sich die geehrte Leserin und der geehrte Leser selbst Gedanken machen - freilich, dazu in der Lage sind sie ja, wenn sie bis hierhin gelesen haben! Also:

Neulich habe ich mir eine Funkuhr gekauft. Ich habe sie mir nur gekauft, weil sie so billig war. Ich habe nämlich meine alte (natürlich eine ganz normale in dieser Hinsicht) Uhr irgendwo in der U-Bahn oder im Bus verloren. Ich will mir später eine gute Uhr mit vielen Funktionen kaufen, die auch etwas teurer sein kann. Natürlich wird das ebenfalls in dieser Hinsicht eine ganz normale Uhr, also keine Funkuhr, sein. Bis dahin wollte ich aber eine sehr billige - egal welche - die erst beste. Und siehe da, ein Sonderangebot: "gute" Funkuhren für sechs Mark. So kam ich zu meiner Funkuhr.

Das Wichtigste ist mir aber zuerst gar nicht aufgefallen: diese Uhr hat keine Knöpfe! Keinen einzigen. Sie empfängt Signale, die aus irgendeinem Institut bei Braunschweig oder so gesendet werden, und dechiffriert sie als Zeit. Man braucht, und vor Allem, man kann sie nicht verstellen! Das heißt, wer auch immer in Braunschweig das Sagen hat, kann senden, was er will. Natürlich wird alles strengstens kontrolliert und abgesichert und niemand hätte einen Grund dazu, aber trotzdem, theoretisch wären sie dazu in der Lage, einen falschen Zeitsignal zu senden. Und was ist wenn, bewahre uns, Krieg, Revolution? Oder realistischer: Unfall oder terroristischen Überfall? Oder ein Irrtum, ein Aprilscherz der Regierung, es kann alles Mögliche (und manchmal sogar das Unmögliche) passieren. Ich persönlich will hundertprozentig richtig und zu jedem Augenblick in der Lage sein, die genaue Uhrzeit zu erfahren, damit ich meine persönliche Zeit kontrollieren kann, denn Zeit ist in der unseren Gesellschaft ein sehr wichtiger und unausweichlicher Faktor geworden, nachdem sich alles und alle richten müssen (ob das gut oder schlecht ist, soll hier nicht das Thema sein, aber zweifellos ist das so).

Es gibt immer mehr Funkuhren. Vielleicht, wenn bald die Solarzellentechnik weiter fortgeschritten ist, kann man so eine Uhr ganz in Plastik einschweißen, denn wenn weder die Batterie ausgetauscht noch die Uhr eingestellt werden müssen, braucht man sie auch nicht mehr aufmachen. Die Uhren werden nur noch so groß wie eine zehn Pfennig und so dick wie eine fünf Mark Münze sein. Und es wird keine anderen, außer Funk -, Uhren geben. Man stelle sich doch vor, was für eine Macht die in Braunschweig dann hätten. Wer weiß, was kommt!

Deshalb mein Aufruf an alle, die frei sein Wollen, frei in ihren Entscheidungen, in ihren Gedanken und in ihren Handlungen, an alle die frei über ihre Zeit bestimmen wollen:

    Tragt keine Funkuhren, macht sie nieder, verbannt sie von dieser Welt !!!

Und wie man so schön in der Mathematik am Ende eines Theorems sagt, q.e.d..

Du bist eine Katze!

"Hey, du! Du bist eine Katze!"

"Hä? Warum das?"

"Na pass Mal auf. Also:

Eine Katze hat zwei Beine. Dann haben elf Katzen vierundvierzig Beine, sieben Katzen achtundzwanzig Beine, hundertvierundvierzig Katzen fünfhundertsechsundsiebzig Beine, elf Katzen siebenunddrießig Beine und entsprechend haben zwei Katzen acht Beine. Wenn man nun zwei davon abzieht, hat man also nur noch sechs. Verteilt man das nun wieder auf die beiden Katzen, muß man natürlich aufpassen, denn sechs durch zwei ergibt drei; mit drei Beinen kann jedoch eine Katze nicht laufen. Verteilt man die Beine so, daß eine Katze fünf, die andere ein Bein kriegt, so sind sie auch nicht besonderes lauffähig (jedenfalls die mit einem Bein); bekommt die eine Katze alle sechs, die andere gar kein Bein, erhält man dasselbe Ergebnis und Ärger mit der SPD - wegen der sozialen Ungerechtigkeit. Der einzige Weg ist also, der einen Katze vier Beine und der anderen zwei Beine zu geben, denn dann könnten die beiden Laufen (schließlich laufen die ostisraelischen Zwergiltis-Weibchen auch auf vier Beinen und Strauße aus dem fernen Ausland könnten selbigem Schuhmacher auch auf zwei Beinen Konkurrenz bieten).

Wir fassen also zusammen: eine Katze hat zwei Beine bekommen. Katzen haben also zwei Beine. Übrigens, von der SPD, ungeachtet dessen, wieviel Beine die da haben, wo haben sie eigentlich den Kopf ?

Aber wir schweifen schon wieder ab, und obwohl gerade dieses das alles so schön macht, kommen wir zu Sache. Wir sind also zur Erkenntnis gelangt, daß alle Zweibeiner Katzen sind. Und guck dich an, du hast zwei Beine, also: du bist eine Katze!!"

"Ach so, sag's doch gleich ! "

Star Trek TNG Parodie

Dieses Stück hat keinen Namen. In der Tat, ist es nie fertig gestellt worden. Allerdings finde ich, es wäre viel zu schade, diese geniale Parodie der Welt vorzuenthalten. Als ich dieses Stück nach vielen Jahren wiedergefunden und wiedergelesen hatte, habe ich sehr gut gelacht. So wie jeder Trekkie, der sie je gelesen hat. Wenn ihr nicht viel mit Star Trek anzufangen wisst, solltet ihr nicht weiter lesen, nur wenige Witze der Parodie werden für einen Normalsterblichen verständlich sein. Wenn ihr aber wisst, ob der Muster-Puffer ein Teil des Warp-Antriebs oder des Materien-Transporters ist, solltet ihr das Folgende euch nicht entgehen lassen.

* * * *

Enterprise. Rikers Kajüte - leer. Das Bett ist jedoch nicht gemacht und die Decke scheint ein seltsames Eigenleben entwickelt zu haben. Ab un zu hört man Troys zerdrückte Stimme von unter der Bettdecke: "Oh ! Ah ! Will !!". Dieses wird meistens von einer besonderes heftigen Bewegung der Decke vorangekundigt.

Plötzlich ertönt das Geräusch des Kommunikators: "Fähnrich Crusher an Riker...". Die Decke hält erst für einen Augenblick still doch dann fängt sie mit neuer Wucht an, die seltsamsten Figuren (jedenfalls für eine Bettdecke sind sie seltsam) darzustellen: "Wwiiillll !!!!! Ooihhh !!". Doch der Kommunikator scheint fest und unabänderlich auf dem seinem bestehen zu wollen: "Crusher an Riker ! Commander, antworten Sie !".

Nun ertönt auch Rikers Stimme im Bett: "Shitt !".

Schnitt. Maschienenraum der Enterprise. Es ist sehr dunkel, es gibt gerade genug Licht, um den jungen Crusher mitten im Raum zu erkennen, der entsetzt um sich Blickt und die linke Hand in der Hose hält. Nach einiger Zeit ertönt Rikers verärgerte Stimme aus Wesleys Kommunikator.

Riker: "Was ist denn, Wesley hast du es immer noch nicht geschafft, über das Herz zu bringen Lt. McBunny zu befehlen, das Klo in Zehn-Vorne zu putzen ?"

Crusher (angstlich in den Kommunikator): "Oh, nein, nein, Commander ! Und ich verspreche auch, ich werde nie wieder versuchen, Data zu einem offiziellen Föderations-Putzroboter umzuprogrammieren, ohne ihn vorher zu fragen." Er lächelt und fährt fort (nicht mehr so ängstlich und nur zu sich selbst): "Obwohl ... , er macht sich das gar nicht schlecht. Noch nie war das Klo so schnell auf solchen Hochglanz geputzt."

Schnitt. Wieder Rikers Quartier. Er ist nun halb angezogen, von der Bettdecke schaut ein eindeutig unbefriedigtes Gesicht des Concelors hervor. Riker hört beim Anziehen Crusher zu.

Crusher (wieder ängstlich aus dem Communikator): "Der Leutenant hat ihre Arbeit perfekt erledigt und ich habe mich persönlich bei ihr bedankt... ."

Riker: "Ich verstehe... ." (grinst und zwinkert Troy zu) "... persönlich. Aber was ist denn dein Problem ?"

Crusher murmelt etwas unverständliches durch den Kommunikator.

Riker (macht eine ungläubige Fratze) : "Du hast was ???"

Crusher murmelt ganz beschämt wieder.

Riker (scheint akzeptiert zu haben, was auch immer aus dem Kommunikator kam, räuspert sich, fasst sich endgültig): "Ok, Wesley, ich bin gleich da."

* * *

Leerer Sternenhimmel, die Enterprise fliegt mit vollem Impuls durch die grenzenlose Leere. Picards Stimme aus dem Off: Sternzeit 3583.4, Logbuch der USS Enterprise, Captain Picard. Seit Monaten dringen wir bereits in Galaxien vor, wo noch nie ein Arsch zuvor gewesen ist und wahrscheinlich auch nie hinkommt. Wenn es so weiter geht, werde ich vor langer Weile verrückt.

Kamera wechselt zur Brücke. Volle Brückenbesatzung außer Kommander Riker ist auf ihren Posten. Das Licht ist Leicht gedämpft. Picard schläft in seinem Sessel mit zurückgelehnten Kopf. Dabei schleicht er so laut, daß selbst Worf neidisch werden könnte. Reikers Sessel ist leer. Auf der anderen Seite von Captain schläft Troy in ihrem Sessel, den Kopf auf Picards Schulter gelehnt. Worf steht mit den Armen an seiner Konsole angelehnt und schläft ebenfalls. Data sitzt am Steuerpult und zählt scheinbar die Lämpchen auf seiner Konsolle. Nach seinem Gesichtsausdruck scheint er äußerst zufrieden mit sich selbst zu sein.

Troy (ohne Aufzuwachen) rückt näher an Picard und umarmt ihn: "Oh, Will !"

Picard (ebenfalls im Schlaf): "Beverly !"

Worf scheint die Worte gehört zu haben, er wacht erschrocken auf und guckt sich verstört im Raum um. Nachdem er sich vergewissert hat, dass Data voll mit seinen Lämpchen beschäftigt ist und alle anderen schlaffen, schnauft er beruhigt und nickt wieder ein.

Data unterbricht seine Berechnungen und dreht sich um: "Hmm..., ein interessanter Ausdruck menschlicher Gefühle. Das Gefühl der Bequemlichkeit und Geborgenheit personifiziert sich in der intuitiven Annahme der Anwesenheit des Partners." Er blickt verwirrt einige Sekunden ins Leere und wendet sich wieder seinen Lämpchen zu.

Plötzlich ein typischer Signalton von Worfs Konsole. Er wacht wieder erschrocken auf und starrt ziemlich verständnislos seine Konsole an.

Diana wach auch auf, schenkt Picard, der anfängt noch lauter zu schleichen, einen beschämten aber dankbaren Blick und setzt sich aufrecht. Nach einigen Sekunden scheint Worf erfasst zu haben wo und wer er ist: "Captain !"

Picard wacht faul auf und gähnt: "Was ist denn ?"

Worf: "Captain, ich empfange ein Notruf !"

Picards Augen leuchten auf, er springt energisch auf, wobei es scheint, daß er es nur mit Mühe schafft das Wort "Endlich !" zu unterdrücken: "Notfall ?! Mr. Data, roten Alarm, bereiten Sie Warp 9 vor, Kurs setzen !"

* * *

Uuuuaauuu! Ta-ta !

Der Weltraum, unendliche Weiten, wir befinden uns in einer fernen Zukunft. Dies sind die Abenteuer des neuen Raumschiffs Enterprise, das viele Lichtjahre von der Erde entfernt unterwegs ist, um fremde Welten zu entdecken, unbekannte Lebensformen und neue Zivilisationen. Die Enterprise dringt dabei in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

Taatatatata-ta, ta-tata ... !

* * *

Worf: "Captain, ich empfange einen Notruf !"

Picards Augen leuchten auf, er springt energisch auf, wobei es scheint, dass er es nur mit Mühe schafft das Wort "Endlich !" zu unterdrücken: "Notfall ?! Mr. Data, roten Alarm, bereiten Sie Warp 9 vor, Kurs setzen !"

Data (immer noch seiner Konsole anguckend): Welchen Kurs, Sir ?

Picard: "Welchen ? Oh ja, Mr. Worf, woher kommt denn der Notruf ?"

Worf überprüft ungläubig seine Konsole: "Sir, der Notruf kommt vom Inneren des Schiffes. ... Aus dem Maschinenraum."

Picard (guckt Worf etwas zweifelnd an): "Brücke an Maschinenraum. Mr. La Forge, was ist bei Ihnen da unten passiert ?"

La Forges vergnügte Stimme aus dem Kommunikator: "Nichts Sir, ich dachte nur, ich sorge nur Mal für ein bisschen Stimmung bei Ihnen."

Picard (verärgert aber offensichtlich dankbar): "Oh, ja, danke Mr. La Forge, wir sprechen uns noch, ich bitte Sie in Zukunft solche Scherze zu unterlassen." Er setzt sich enttäuscht wieder hin.

La Forge: Ja, Sir. Wie Sie wünschen, Sir.

Data: "Captain ich verstehe das nicht. Es liegt doch in der menschlichen Natur über alles neue und unbekannte neugierig zu sein. Und im Moment dringen wir gerade in ein neues System ein mit einer völlig unerforschten Konstellation der ellyptischen Planetenbahnen, die in Wechselwirkung mit den hiesigen Antitycktonen- und Ionenemissionen faszinierende Gravitationsphänomene hervorruft, die schon der Vulkanische Wissenschaftler Prof. Dr. Toid in seiner Abhandlung über antipositive Schwerkraftemulsionen der Supraumschicht vorhersagen konnte."

Picard unterdruckt einen tiefen Wunsch zum Faser zu greifen, beherrscht sich und guckt bittend den Councelor an.

Troy (geduldig, lächelnd, mit einer sehr weichen und freundlichen Stimme): "In der Tat, Data, ich habe mich jedoch ebenfalls gefragt, wie viel Musterkombinationen lassen sich aus den Lämpchen auf Ihrer Konsole zusammenstellen ?"

Date (pflichtbewusst nachdenklich): "Hm, Councelor, ich glaube, da kann ich Ihnen helfen, einen Moment bitte." Er wendet sich wieder seiner Konsole zu.

Troy (hoffnungsvoll): "Lassen Sie sich ruhig Zeit, Kommander."

* * *

Auf dem Bildschirm erscheinen für einige Augenblicke bunte Farben und ein-paar Gören, die einen stumpfsinnigen Scheiß labern.

Dann ist eine große Packung Persil-Megaperls zu sehen. Weibliche Stimme aus dem Off singt: Persiiii-iiil, Persiiii-iiil ... ! Das Bild wechselt wieder. Auf dem Bildschirm erscheint ein gemahlter Einfamilienhaus mit Garten. Auf dem Balkon sitzt bunter Papagei mit zwei Jungen und scheißt über den Geländer auf die Wäsche, die unten im Garten zum Trocknen aushängt. Nach einiger Zeit ist der Papagei fertig - er gibt zufriedene Laute von sich.

Einer der Jungen fragt: "Vater, wenn die Menschen wissen, dass wir da runter scheißen, warum hängen sie dann die Wäsche immer wieder dahin ?", worauf der große Papagei erwidert: "Ach, die Menschen sind schwer zu verstehen, mein Junge, es geht sogar so weit, dass die einen unsere Scheiße mit herkömmlichen Waschmitteln rauswaschen, während die anderen das neue Persil-Megaperls nehmen".

"Und wo ist da der Unterschied ?" - der andere Jüngling will sein Schnabel offenbar auch nicht halten.

"Nun..."- sagt der Vater- "... das eine ist teuer, umweltverschmutzend und stinkt nach toten Tieren."

"Und das andere ?"- lassen die kleinen Federviecher nicht nach.

"Das andere auch."

"Warum erzählst du denn diesen Mist, anstatt endlich deinen Arsch in die Lüfte zu schwingen und uns etwas zu essen von der McDonalds-Müllkippe zu holen?"

"Tja, der alte Sack im Sakko, sagte, wenn ich das alles erzähle, würde er..." Abrupter Schnitt. Wieder eine Persil-Megaperls - Packung und Musik.

Der folgende Werbespott wurde nach einem Sketch von dem Komiker Onkel Hotte geschrieben:

Wohnzimmer. Ein schlecht rasierter Mann mit schleimigen Haaren im Anzug und sein etwa 9 Jahre alter Sohn.

Sohn: "Papa, Papa, Papa, Papa !"

Der Mann: "Was ist denn ?"

Sohn: "Papa, Papa !"

Der Mann: "Ja, Fritzchen, was hast Du denn ?"

Sohn (einschleimend): "Bringst du mir Heute von der Arbeit was süßes mit ?"

Der Mann (sichtlich genervt): "Ja, klar doch. Mein süßer. Sicher."

"Sohn: "Papa, Papa, Papa, Papa, Papa, Papa !"

Der Mann (mehr genervt): "Ja was ist denn nun ?"

Sohn (weiter so schleimig): "Und was zum Spielen! Bringst du mit auch was zu spielen mit ?"

Der Mann will gehen, sein Sohn hängt sich an seine Hose.

Der Mann (endgültig genervt): "Ja sicher, und was zum Spielen... . Hey, hast Du denn kein eigenen Sack !?"- er schüttelt den jammernden Schleimbeutel von seiner Hose ab und geht.

Ein Büro. Derselbe Mann sitzt hinter einem Schreibtisch und diktiert. Aus dem Off hört man die Tippgeräusche der Sekretärin.

Der Mann: "... und hielten es deshalb für eine gute Idee, wenn Sie sich die defekte Lieferung selbstfettender Kokelgelenke in Ihren fetten Arsch..."- er wird vom Läuten des Telefons auf der Schreibtisch unterbrochen- "Einen Moment bitte." Er nimmt ab.

Stimme des Sohnes aus dem Höhrer (immer noch so schleimig): "Papa, Papa, Papa, Papa, Papa, Pa-pa-pa-pa-pa !!! Und was Spannendes! Bring mir auch was Spannendes mit! Ja?"

Der Mann (schreit ins Telefon): "Ja, verdammt!". Legt auf.

Er spielt nette Musik. Der Mann kommt offensichtlich sehr gut gelaunt nach hause. Er öffnet die Tür und kommt rein.

Der Sohn: "Papa, Papa, Papa, Papa, Papa Papa, Papa, Pa-pa-pa-pa-pa-pa-pa-pa-pa-pa-pa! Da bist du ja endlich, hast du mir was mitgebrachrt ?"

Der Mann (mit sich sehr zufrieden, fast am Lachen vor Schadenfreude): "Ja-a!"

Sohn: "Wo denn ?"

Der Mann(kurz vorm Lachen): "Aber sicher, mein Kleiner, hier, bitte schön."- Er gibt dem Sohn ein bunt eingepacktes Schokoladenei.

Sohn(begeistert): "Ooh, ein Ei !"- er mach auf und zerbricht das Ei- (enttäuscht):"Da ist ja gar nichts drin!"

Der Mann(kann sich vor lachen nicht mehr zurückhalten): "Oh doch!"

Der Sohn ißt ein Stück: "Iiii-ii, das schmeckt ja nach Essigsäure! Ääää."

Der Kleine bricht in Tränen aus. Der Mann muss sich an die Wand lehnen, um vor Lachen nicht umzufallen. Der Sohn läuft rot an und rennt weinend weg.

Auf dem Bildschirm erscheint eine Warenpalette voller bunter Eier. Die nette Musik wird lauter. Eine freundliche Frauenstimme aus dem Off: "Ja! Nichts Süßes, nichts Spannendes und nichts zum Spielen. Neu! Kinder-Verarschungseier! Für eklige Lütten, die ihren Hals einfach nicht voll kriegen können. Kinder-Verarschungseier! Jetzt mit Reiszwecken oder Hepa-Hepatitis - Bakterien in jedem siebten Ei! Aber ja nicht weitersagen!"

Die nette Musik spielt noch einige Zeit und klingt dann ab.

Aus.

Weitere Werbespots folgen.

Nach wiederholltem Gelaber junger dummer Gören im Studio, erscheint wieder die Brücke der Enterprise auf dem Bildschirm.

* * *

Troy (hoffnungsvoll): "Lassen Sie sich ruhig Zeit, Kommander."

Data bereits vertieft in seine Berechnungen hört nicht zu.

Die anderen gucken sich zufrieden an, es gibt aber nichts mehr zu sagen. Picard macht es sich im Sessel wieder bequemer und schläft wieder ein. Die anderen (außer Data) folgen seinem Beispiel.

Man sieht die Enterprise von außen weiter mit vollem Impuls zu den ellyptischen Planetenbahnen vor sich hin fliegen....

Aus.

Kamera wechselt plötzlich auf die Brücke der Enterprise. Alles wackelt, Worfs Konsole erzeugt Gerausche, die eindeutig nichts Gutes bedeuten können. Roter Alarm wird automatisch ausgelöst. Alle wachen auf.

Picard springt auf: "Brücke an Maschinenraum! Mr. La Forge, ich habe Sie doch gebeten diese Scherze zu unterlassen ! Haben Sie es nicht..."- er wird vom weiteren Wackeln und der Explosion einer Energieleitung auf der Brücke unterbrochen.

Data: "Äh, Captain..."

La Forges Stimme aus dem Kommunikator: "Captain, ich war das nicht, ich bin wirklich völlig unschuldig, Sie müssen mir glauben. Es war sicher einer von diesen namenlosen Fähnrichen hier."

Data: "Äh, Captain, ich wollte gerade sagen..."

Picard: "Schnauze Data. Mr. La Forge, ermitteln Sie diesen Spaßvogel und bringen Sie ihn dazu, daß er mit diesem Mist aufhört..."- er wird wieder vom Wackeln unterbrochen. Auf der Brücke ist Rauch zu sehen.

Data: "Captain, es ist dringend..."

Picard: "Data, ich sagte Schnauze! La Forge ich will den Namen dieses namenlosen Fähnrichs haben! Ich werde ihn eine Woche lang mit Data in einem Raum einsperren - ohne Ohrenstöpsel ! Und wenn er dann noch nicht genug hat, wird er für immer nach DS9 versetzt. Da pfeifen sie Alle, einschließlich des Kommanders dort, auf sämtliche Befehle."

Eine weitere Energieleitung explodiert auf der Brücke. Ein Balken stürzt von der Decke und tötet einen der namenlosen Navigatoren am Sensorenpult.

Data springt auf, zieht sein Faser und feuert in die Decke. Die anschließende Explosion bringt ihn endlich genug Aufmerksamkeit: "Hm, Captain..."

Picard (sehr laut): "Data, halten Sie endlich ihre Schn..."

Data (noch lauter): "Halten Sie doch die Schnauze, Sie kahlköpfiger Möchtegernobermacker !!"

Picard und alle anderen gucken Data völlig erstaunt an.

Data grinst ganz kurz selbstzufrieden und setzt sich dann wieder ganz ruhig hin: "Captain Picard, ich wollte nur sagen, dass der rote Alarm kein Scherz aus dem Maschinenraum ist. Wir werden von einem unidentifizierten Romulanerschiff der Centurio-Klasse, Seriennummer 229549KBE, Baujahr 2338 unter Kommando von Subkommander Danpeck, geboren vor 42 Jahren auf Romulus, 2 Kinder, Witwer, angegriffen. Die Besatzung des feindlichen Schiffes beträgt 232,8 Personen, keine Zivillisten. Der Gegner hat uns mit Photonentorpedos und Desruptoren beschossen. 6 Volltreffer. Unsere Schilde sind ausgefallen. Hüllenbruch auf den Decks 10 bis 25. Keine Energie auf Waffensystemen. Antrieb ausgefallen. Die Lebenserhaltungssysteme arbeiten mit Notenergie, die jedoch ebenfalls ausgefallen ist. Bruch des Warpkerns steht unmittelbar bevor."

Solange Data spricht kommt Riker rein. Nach seiner Kleidung zu beurteilen, muss er sehr wenig Zeit zum Anziehen gehabt haben. Er ist sehr ernst und erschrocken und läuft sofort zu Troy.

Picard gibt dem dringenden, plötzlich aufgekommenen Verlangen sich hinzusetzen nach. Einige Sekunden lang glotzt er wie gerade aus dem Ei geschlüpft Data an. Dann meint er offensichtlich alles geplant zu haben. Er lehnt sich zurück und lacht: "Toll, Data, ich wusste gar nicht, dass sie bei Mr. La Forges Scherz auch mitmachen. Sie sind wirklich gut. Jetzt hören Sie aber auf. Mr. namenloser Navigator friert bestimmt schon auf dem Boden." Er wendet sich Ricker zu: "Hallo, Nr. Eins. Wollen Sie auch miterleben, wie ich von der Mannschaft veräppelt werde? Ich bin wirklich..."

Er wird vom Geräusch der brechenden Außenkuppel überstimmt.

Außensicht. Man sieht das romulanische Schiff auf Warp gehen, während die Enterprise in Tausende kleine Stücke zerbricht.

Dunkel.

* * * *

Mit dem typischen Geräusch wird das Holo-Deck - Programm beendet und es erscheinen die gelb leuchtenden Linien der Holo-Matrix. Wesley und Beverly Krusher stehen in der Mitte des im Übrigen leeren Raumes. Wesley guckt seine Mutter schuldbewusst an.

Doktor (verzweifelt): "Wesley, wie konntest du sowas tun, wenn das jemand anderer gesehen hätte ! Und das mit Captain Picard und mir..."

Wesley grinst.

Doktor (böse): "Das ist nicht zum Lachen, junger Mann. Du gehst sofort in dein Zimmer und bleibst dort, bis ich dir erlaube, wieder rauszukommen!"

Wesley (atmet tief durch): "Ja, Mutter". Ab.

Der Doktor bleibt noch einige Augenblicke stehen, atmet auch tief durch, seufzt und geht auch.

* * *

Maschinenraum. Geordy fummelt am Antrieb rum. Data hilft ihn.

Data: "Geordy, Dr. Krusher hat gebeten Fähnrich Krusher vorübergehend vom Dienst freizustellen."

La Forge: "Ja ich weiß. Der Bengel hat bestimmt wieder irgendwas angestellt. So wie letztes Mal, als er den Warpkern umgepolt hat und wir deswegen drei Tage lang rückwärts flogen."

Data: "Fähnrich Krusher hat seit seinem Diensteintritt von 4 Monaten, 9 Tagen, 5 Stunden, 38 Minuten und 19,9864908 Sekunden bereits acht ernsthafte Vergehen begangen. Warum wird er nicht vom Dienst suspendiert?"

La Forge: "Naja, Data, es ist so ... nun, es ist äußerst schwierig zu erklären. Verstehst Du, seine Mutter und der Captain..."

Data: "Du meinst, da Captain Picard und Dr. Krusher ein sexuelles Verhältnis haben, lässt der Captain eine Suspendierung nicht zu."

La Forge (aufgescheucht): "Nun ja, Data, so könnte man es auch ausdrücken."

Schnitt.

Bereitschaftsraum. Picard, Riker, Troy und ein grinsender Admiral sitzen am Tisch. Der Admiral macht ein wichtiges Gesicht und spricht sehr leise, um seinen Worten noch mehr Betonung zu verleihen.

Admiral: "Captain Picard, ich kann die Wichtigkeit dieser Mission nicht deutlich genug betonen."

Picard (versichernd): "Oh, doch !"

Admiral: "Captain, Sie ... " (er guckt sich im Raum um) "Sie und Ihre Leute müssen wirklich verstehen, dass die gefundenen Fragmente möglicherweise auf eine wirklich ungeheurere Macht schließen lassen. Sie müssen mit größter Vorsicht vorgehen."

Riker (in einer ungewöhnlichen Sitzhaltung, so als ob der Stuhl sehr unbequem ist): "Admiral, ich glaube seine Leute haben Sie verstanden. Und falls Sie es nicht wissen, sollten, mein Name ist Riker. Commander Riker. Und das ist ", es grinst Troy an, ", das ist Dian... äh, ich meine Councelor Troy."

Admiral: "Ja-ja, sicher. Also Captain, ich bin sicher, Sie und ihr Mr. Commander Riker werden die Mission erfolgreich durchführen."

Riker (läuft rot an): "Ich bin nicht sein Riker !"

Admiral (herausfordernd): "Oh, sicher, entschuldigen Sie."

Riker springt unwillkürlich auf und greift zum Gürtel, an dem unter anderem auch der Faser hängt.

Picard: "Riker ! Hören Sie auf. Sie benehmen sich wie Worf !"

Riker: "Aber Captain !"

Picard: "Commander, ich darf Sie an die Maßnahmen erinnern, die ich auf Worf anwenden musste, als er sich letztens über den Ferengi aufregte, der ihn ein original Mittelfinger-Nagel von Khales für Zehn Tausend Streifen Latinum verkaufen wollte. Worf meinte, so wenig könne man höchstens für ein versteinertes Popel aus Khales Nase verlangen, ein Nagel und auch noch vom Mittelfinger, wäre mindestens zwanzig Mal so viel Wert."

Riker: "Sie meinen die Maßnahmen ?"

Picard: "Genau die."

Riker wird blass und eilt sich wieder hin zu setzen, guckt aber den Admiral an, als ob dieser sein eigener Vater wäre."

Picard (etwas erleichtert und mit sich zufrieden) "Gut. Admiral, wir werden zurück kehren, sobald wir die Fragmente abgeliefert haben. Das war's."

Alle stehen auf und wollen gehen. Riker geht direkt nach dem Admiral. Dieser guckt sich um und meint etwas unsicher: "Captain, würden Sie mich zum Transporterraum begleiten."

Picard guckt den Admiral, dann Riker, dann wieder den Admiral und lacht: "N-e-i-n !!". Riker grinst. Der Admiral hat sichtlich Mühe die Beherrschung zu behalten, seufzt und geht raus. Riker folgt ihm. Troy will den beiden ebenfalls folgen.

Picard (zu Troy): "Councelor, warten Sie ein Moment, müssen Sie nicht irgend jemand therapieren ?"

Troy (sieht Picard verständnisvoll an): "Oh ja, Captain, das habe ich ja ganz vergessen, da muß ich ja in eine ganz andere Richtung."

Picard (schlägt sich an die Brust): "Picard an Brücke. Sobald unser Gast uns verlässt, nehmen Sie den Kurs und gehen Sie auf Warp."

Schnitt.

Man sieht die Enterprise von außen. Stumpfe Schmerzschreie und Kampfgeräusche sind aus dem Off zu hören; dann ein Beamgeräusch. Als er verklungen ist, geht die Enterprise auf Warp, wobei sie allerdings rückwärts fliegt.

La Forge aus dem Off: "Ohh, Crusher !!!"

Schnitt.

* * *

Büro der Krankenstation. Wesley sitzt völlig genervt gegenüber seiner Muter, die ihn besorgt zuredet.

Beverly: "Welsey, ich habe absolutes Verständnis für deine Interessen. Aber sieh doch, musst du wirklich die Experimente mit solchen... hmm... solchen unangenehmen Auswirkungen mit ins Quartier bringen; kannst du sie nicht im Labor lassen ?"

Wesley (verwirrt): "Ich verstehe nicht, Mama. Was meinst du ?"

Beverly: "Oh, Wesley ! Hast du gedacht, ich hätte den Geruch nicht bemerkt ?"

Wesley wird bleich.

Beverly (setzt fort): "Wesley Crusher ! Du brauchst es nicht vor mir zu verbergen ! Du wirst noch heute dein Experiment aus dem Quartier entfernen. Dieser Gestank ist ja nicht auszuhalten ... !"

Wesley wird noch bleicher.

Bewerly (redet weiter): "... Es ist wie... wie... . Es ist ekelhaft ! ..."

Welsey nimmt endgültig die Farbe der Enterprise an.

Bewerly (immer noch in ihrem Redeschwall): "... Los, gehe und bring es weg !"

Wesley steht auf, schwankend wie ein klingonischer Iltis mit einer leichten Gehirnblutung und piepst mit einer zu seiner äußeren Erscheinung passenden Stimme: "Ja, Mutter.". Dann torkelt er zu Tür raus. Beverly verfolgt ihn noch einige Zeit mit einem selbstzufrieden besorgten Blick und wendet sich dann der Arbeit zu.

Schnitt.

Ein Frachtraum der Enterprise. An den Wänden stehen mehrere Namenlose Sichrheitsleutnants. Auf dem halben Weg vom Eingang bis zur Mitte stehen Picard, Word, Jeordy und Data. In der Mitte des Frachtraums befindet sich, von einem Kraftfeld umhüllt, eine überdimensionale, rosa schimmernde, bis zur Hälfte abgebissene Bratwurst.

Data: "Captain, um die Sicherheit des Transports zu gewährleisten, mussten wir die durch die temporäre Präphotonen- und Antiionenemissionen der Fragmente entstehenden Turbulenzen der Supraummatrix der Energiekondensatoren des vorderen Teils der Backbordwarpspule des Antriebs des Schiffes dekontaminieren."

Geordy: "Genau !"

Data: "Zu diesem Zweck musste ein primär-sekundär-tertiärer und in gewisser Weise sogar etwas quatriärer Suprauminiziierer der dritten Kategorie verwendet werden. Durch die Umleitung des östlichen Plasmastroms in die Primärleitungen der Sekundärspulen wurde ermöglicht, mit dem Suprauminiziierer ein postharmonisches Kraftfeld zu aktivieren, dass durch die Quantenstabilisierung die Supraummatrixturbulenzen auf ein Minimum reduziert."

Geordy (sehr begeistert): "Genau !"

Warf (verzieht das Gesicht): "Das hört sich gefährlich an. Ich schlage vor, sofort alle Phäser zu feuern."

Data (ohne jede Gefühlsregung und absolut pflichtbewusst) zu Warf: "Leutenant, ich fürchte, Sie täuschen sich. Ich glaube nicht, dass das Abfeuern der Faser einen Einfluss auf die Fragmente haben wird."

Warf zu Data (knurrend): "Wollen Sie damit andeuten, dass ich zu dumm dafür bin, um es selbst zu wissen ?! Ich sorgte mich lediglich um die Sicherheit des Schiffes !"

Data (weiterhin gefühlslos): "Ich wollte auf keinen Fall Ihren Intelligenzquotienten in Frage stel..."

Warf unterbricht ihn: "Das ist eine Beleidigung ! Meine Ehre ist verschmutzt !! Ich werde Sie sofort töten !!!". Er zieht sein Faser.

Data (absolut ungerührt): "Ich glaube nicht, dass Sie in der Lage dazu sind, Sir. Meine Reaktion ist 437.32044596378067406806 Mal schneller als Ihre."

Warf läuft rot an (was man aber natürlich nicht sehen kann) und geht auf klingonisch schimpfend auf Data los: "Arrrgghhhh... !!!!!"

Picard: "Worf !"

Geordy: "Wow !"

Picard: "Worf, hören Sie sofort auf !"

Worf springt Data an. Data weicht aus, packt Warf von hinten und hebt ihn am Nacken hoch. Warf strampelt hilflos mit Armen und Beinen in der Lüft herum, wobei er fürchterlich knurrt und bei schrecklichsten klingonischen Ungeheuren Datas Tod und die Wiederherstellung seiner Ehre beschwört.

Geordy: "Wow !"

Picard: "Gut, Data. Lassen Sie ihn noch ein bisschen zappeln - das wird ihm gut tun.". Er zieht am unteren Saum den Uniformpullover fest, grinst selbstzufrieden, dreht sich um und geht.

Jeordy und Data, der immer noch absollt ohne jede Gefühlsregung und 100%ig pflichtbewusst den zappelnden, knurrenden und fluchenden Worf in der Lüft hält, bleiben mit den namenlosen Sicherheitsleutnants und der leuchtenden Wurst allein im Raum.

Schnitt.

Wissenschaftslabor 3. Wesley ist allein, er bückt sich über furchteinflössend sonderbar aussehenden Geräten, an denen er eifrig herumfummelt. Das Interfaceterminal zeigt einen Auszug über die Rubrik "Prim- und Sekundären durch iso- und anometrischen Supraumstrahlen bedingten Kausalitäten für humanoide Hemmungsorgane" aus dem Register des Schiffscomputers. Data tritt ein. Wesley scheint ihn zunächst gar nicht bemerkt zu haben.

Data: "Guten Tag, Wesley."

Wesley aufgeschreckt: "Oh... . Guten Tag, Data ! Wie geht es Ihnen ?"

Data: "Danke, Wesley, ich funktioniere innerhalb normaler Parameter. Und wie geht es Ihnen ?"

Wesley: "Mir geht es auch gut, Data, danke."

Data: "Ich wusste nicht..." - er starrt einige Sekunden auf die Anzeigen und fährt dann fort - "Äh... . Ich wusste nicht, dass Sie sich mit den Prim- und Sekundären durch iso- und anometrischen Supraumstrahlen bedingten Kausalitäten für humanoide Hemmungsorgane beschäftigen. Erst neulich habe ich eine interessante Abhandlung zu diesem Thema gelesen - von dem deinonychischem Forscher Prof. Dr. und Dr hc, MA, KS und EKG Mr. Freidings Kompambimbomer "Prim- und Sekundären durch iso- und anometrischen Supraumstrahlen bedingten Kausalitäten für humanoide Hemmungsorgane", Verlag der deinonychischer Akkademie für SubBioForshung, Deinonychien, Sternzeit 46271,5. In diesem Buch geht er insbesondere auf die ..."

Wesley unterbricht ihn: "Data, Data, danke, aber ich komme allein klar. Danke trotzten für Ihre Hilfe."

Data zuckt verständnislos die Schultern: "Hm.", dreht sich um und geht.

Wesley scheint sehr erleichtert. Es seufzt und wendet sich wieder seinen Geräten zu.

Schnitt.

* * *

Dunkelheit. Dann erkennt man, dass es sich wohl um ein Quartier handelt, indem ein Besatzungsmitglied schläft.

Troys Stimme: "Uuu".

Pause.

Troys Stimme: "Uuu, uuu".

Pause.

Troys Stimme: "Uuu, uuu, uuu".

Pause.

Troys Stimme: "(Uuu) 4 ".

Pause.

Troys Stimme (zur Abwechselung): "Hmmm". Dann jedoch beharrlich: "Uuu."

Zoom. Nun erkennt man schwach im Dunkeln den schlafenden Councelor.

Troy: "Hmmm-muuuu-uuuuhhh."

Und plötzlich viel lauter:

"AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA !!!!!!!!!!!!!!!"

Sie springt bis an die Decke auf, panisch schreiend, mit fürchterlichem Blick und schiefen Mund. Sie landet wieder sitzend auf dem Bett und schnappt krampfhaft nach Lüft. Nach dem sie schon scheinbar ruhiger wird, springt sie plötzlich wieder panisch auf und läuft, über alles mögliche stolpernd, einige Sekunden lang kopflos im dunklen Quartier herum, wobei sie sich nicht schlüssig zu sein scheint, ob sie nun ihren offenen (in beiden Sinnen) Morgenmantel festhanlen oder lieber hysterisch mit den Armen in der Gegend herum fuchteln soll. Endlich faßt sie sich an ihren Kommunikator:

"Ah !!! Hilfe ! Computer ! Sicherheit ! Will !! Hilfe, Computer ! Roter Alarm ! Alle auf die Brücke, nein Alle zu mir ! Waffen laden, Torpedos abfeuern, Schilde setzen, Warp laden !! Ahh; Hilfeeee !"

Alles leuchtet auf ein Mal auf, alle Sirenen gehen los. Picard wird aus seinem Bett geschleudert. Beverly auch. Leutenant Barkley bekommt ein Herzinfarkt und Data fällt ein Ei vom Knie.

Als Troy vom Schreien die Lüft ausgeht, schließt sie endlich den Mund und rennt so, wie sie ist aus dem Quartier in Richtung Brücke.

Schnitt. Brücke. Data mit schmutziger Hose. Worf mit steifen Genick. Picard mit verwuselten Haren und Jeordy mit falschen Schuhen. Beverly auch. Alle sitzen schweigend um den Konferenztisch herum und starren schweigend und grimmig und schweigend und... (Uuuu!!). Auf jeden Fall, sie sitzen und schweigen und starren auf Troy, die völlig aufgelöst in ihrem Sessel liegt, die eine Hand leblos fallen gelassen, mit der anderen die feuchte Stirn abwischend. Ihre kaum vom offenen Morgenmantel bedeckte Brust bewegt sich sehr erotisch rauf und runter und tief und geräuschvoll atmend, erzählt sie mit häufigen Unterbrechungen, um einige Male krankhaft nervös Lüft zu holen:

"... wurde es dunkel, ich kriegte keine Lüft mehr, und dann wachte ich auf. Durch meine sensibelsten empathischen Fähigkeiten, die mit von meiner lieben..." (dabei guckt sie besonderes Picard an) "...betazoidischen Mutter vererbt wurden, fühle ich es ganz deutlich: Das Ende ist nah !! Eine große Katastrophe wird kommen ! Ich spüre es, ganz bestimmt !"

Beverly entsetzt: "Was ist passiert, Deana ?!"

Troy (fährt fort): "Die Zeichen sind eindeutig. Wir befinden uns in kritischer Lage. Wir müssen schnell handeln, sonst ist es zu spät. Wir müssen sofort das Schiff in Alarmzustand versetzen, Worf, aktivieren Sie am besten die Photonentorpedos. Jeordy, Sie müssen unbedingt mehr Energie rausholen ! Wir müssen sofort etwas unternehmen !"

Data (kompetent): "Councelor, erklären Sie bitte, was passiert ist. Welche Zeichen meinen Sie ?"

Troy: "Na meine Fähigkeiten, es gibt keine andere Erklärung !"

Crusher: "Ruhig, Deana, ruhig. Erzählen Sie uns ganz langsam, was passiert ist."

Troy: "Na... . Na... . Na, äh..., äh, ich, äh..., ich habe schlecht geträumt !"

Worf: "Arrrrggh !"

Jeordy: "Huuh !"

Picard: "Mmmh."

Crusher: "Hhhm."

Riker: "Oh !!"

Data: "Commander ?!"

Troy: "Was ?"

Picard: "Was ?"

Alle (außer Riker): "Was ?"

Ricker: "Nichts."

Data: "Hmm."

Jeordy (Data aufs Ohr): "Nicht schon wieder !"

Crusher: "Diana, das hatten wir doch schon Mal. Sie sollen sich einfach auf der Krankenstation melden und nicht wieder das ganze Schiff zusammenschreihen."

Troy: "Aber diesmal ist es ganz anderes gewesen !"

Data: "Councelor, könnten sie die Differenzen zwischen dem letzten Traum und den anderen erläutern ?"

Troy: "Es war irgendwie - irgendwie anderes."

Worf: "Ach so !"

Picard: "Worf !"

Worf: "Entschuldigung."

Crusher: "Ok, wo wir schon sowieso alle wach sind, ..."

Jeordy (unterbricht sie): "Das kann man leicht wieder ändern."

Picard guckt ihn verständnisvoll aber zornig an. Jeordy hällt die Klappe.

Crusher (fährt fort): "...also, wo wir schon Mal alle wach sind, Deana, erzählen Sie uns bitte ganz genau, was Sie geträumt haben."

Troy: "Es war schrecklich !"

Picard (langsam ungeduldig): "Was war schrecklich ?"

Troy: "Na der Traum, verstehen Sie denn nicht ?"

Picard hat deutlich Mühe, sich zu beherrschen. Jeordy versucht es erst gar nicht und versucht, so auffällig wie möglich, zu gähnen.

Data (so regungslos wie immer): "Fahren Sie bitte fort, Councelor."

Troy: "Ich träumte, ich wäre auf der Enterprise."

Jeordy (sarkastisch): "Oh. Das ist schrecklich !"

Troy: "Zuerst war alles in Ordnung. Doch dann spürte ich einen harten Stoß und war plötzlich auf der Brücke. Es war die Brücke des Hinterteils eines tholianerischen Kleinkindes, das" (- das Hinterteil) "die Form der Enterprise hatte."

Jeordy (leise zu Worf): "Wie weit ist die nächste Sternenbasis mit einem guten Psychiater entfernt ?"

Worf (leise zu Jeordy): "Ich weiß es nicht, aber wir sind kürzlich an einer Klasse- I -Welt vorbeigeflogen. Vielleicht möchte der Councelor dort eine Entspannungskur machen."

Jeory und Worf kichern leise, bis sie beide auf einen zornigen Blick von Picard aufhören.

Data: "Councelor, Tholianer sind kristaline Lebensformen symatrischen Aufbau, sie besitzen keinen ... "Hinterteil"."

Troy (verärgert): "Wollen Sie sagen, ich lüge ? Das ist ja das Schreckliche, oder würde es ihnen Spaß machen, im Arsch eines Kristals zu sitzen ?"

Data: "Das Empfinden einer durch meinen Aufenthaltsort bedingten Unannähmlichkeit ist nicht in meiner Programmierung inbegriffen." Er sieht die wütend werdende Troy an und beeilt sich fortzufahren: "Aber nein, ich denke nicht."

Troy: "Ich war also auf dieser Brücke, ganz alleine. Es war kein Geräusch zu hören. Ich hatte Angst." (sie schaudert vor der Erinnerung) "Ich schrie, aber ich konnte mich selbst nicht hören. Ich wollte weglaufen. Weg, von der Brücke, aber irgend etwas hielt mich zurück. Ich versuchte es sogar mit Mutters Extrachitionsentspannungsmethode. Doch trotz aller Überredungsversuche hielt es mich fest. Ich hatte keine Wahl. Einfach keine Wahl." (sie kann sich vor heulen nicht mehr zurückhalten, Crusher umarmt sie, Troy wieder durch dränen:) "Ich konnte nicht anderes ! .... Verstehen Sie doch, Beverly, ich konnte nicht ! ... Oh ! Oh !! Ah - Uh ! Ich hatte doch keine Wahl, was hätte ich denn anderes tun sollen ?!"

Crusher: "Ja, ja, Deana, ist ja gut. Es ist alles gut, beruhigen sie sich."

Troy klammert sich an ihr fest und fährt nach einer kurzen mit Gejammer gefüllten Pause fort: "Und dann...dann kam dieses Geräusch. Es war zuerst ganz leise, doch dann wurde es immer lauter und lauter. Unausstehlig laut."

Picard: "Was für ein Geräusch ?"

Troy: "Ich wollte gerade dazu kommen. Alles zu seiner Zeit. Es war ein Geräusch...ein solches Geräusch, als ob man eine leere Flasche mit Wasser fühlt. Bulbulbulbulbulbul. Und dann kam es." (sie mach eine Pause um die Situation spannender zu machen) "Dann kam es. Ein gelbes, stinkendes, nasses Wasser. Es kam von überall. In Sekundenschnelle füllte es die Brücke bis an die Decke. Ich konnte nicht mehr atmen. Oh, es war so schrecklich ! Oh !!" Sie bricht wieder in Tränen aus.

Picard: "Hmm..."

Jeordy: "Ja..."

Data: "Interesant".

Picard: "Was meinen Sie dazu, Doktor ?"

Crusher (immer noch von Troy an der Hand festgehalten): "Tja, was soll ich sagen. Es ist so: ich weiß es nicht."

Picard: "Data ?"

Data: "Schwer zu sagen, sir. Es könnte was bedeuten, oder auch nicht."

Picard: "Meinen Sie, wir sollten die Sache untersuchen ?"

Data: "Hmm... . Vielleicht..., vielleicht auch nicht."

Worf: "Captain, wenn ich dazu etwas sagen dürfte..."

Picard: "Das dürfen sie nicht, Worf !"

Troy, die eine Zeit still hielt: "Ääääähhhhhhhhhhh !!!"

Picard: "Na gut, so kann das nicht weitergehen. Wir müssen dem ein Ende setzen. Vorschläge ?"

Stille.

Picard (lauter): "Na gut, so kann das nicht weitergehen. Wir müssen dem ein Ende setzen. Vorschläge ?"

Wieder Stille. Dann schließlich Data sehr unsicher: "Na ja..., vielleicht sollten wir dem ein Ende setzen."

Picard: "sehr gut, ganz meiner Meinung. Machen sie es so !"

Jeordy und Worf: "Jawohl, wir fangen am besten sofort an. Ciao..." Und hauen mit pflichtbewußten Mienen bemerkenswert schnell ab.

Picard (zupft selbstzufrieden an seiner Uniform): "Wir sehen und später, Bev.. Doktor. Wiedersehn, gute Besserung, Councelor." Entfernt sich.

Data: "Gute Nacht." Ab.

Troy (umklammmert den Docktor): "Uuuuhhhhh !".

Dunkel.

Crushers Stimme: "Ist ja gut, ist ja alles wieder gut...".

Schnitt. Natascha Yar und Lt. Barkley in einer Jefreys-Röhre. Barkley mit einem Trikorder, Yar mit Trikorder und Faser. Beide scannen herum.

Barkley: "I-I-I-Ich glaub-be h-hi-hier s-sind wir f-f-f-f-f-f-f-fertig."

Yar (entnervt):"Ja !"

Szenenwechsel. Wieder Barkley mit dem Trikorder und Yar mit Trikrder und Faser in einer Jefresyröhre.

Barkley: "I-I-I-Ich glaub-be h-hi-hier s-sind wir f-f-f-f-f-f-f-fertig."

Yar (entnervt):"Ja !"

Ein weiterer Szenenwechsel. Und wieder Barkley mit dem Trikorder und Yar mit Trikrder und Faser in der Jefresyröhre.

Barkley: "L-Lutenant, Ich g-glaub-b' h-hier siind wir au-u-u-uch f-f-fertig."

Yar (entnervt):"Rrgh."

Schon woeder Szenenwechsel. Die beiden sind jetzt am Gemeinschaftsklo der Enterprise angekommen und fahren fort zu scannen. Momentan wird das Frauen-Klo gescannt. Yar scannt im Waschraum. Barkley kriecht auf dem Boden direkt neben einer Kloschüssel herum, auf der ein logischerweise weiblicher Namenloser Leutenant mit heruntergelassenen Hosen sitzt. Scheinbar unwillkürlich richtet er seinen Trikorder nach schräg oben in Richtung der Dame. Der Geräuschpegel des Instruments erhöht sich leicht und Barkleys Augen folgen der Richtung, in die der Trikorder zeigt.

Barkley (verläuft langsam in einem Grinsen bis an die beiden Ohren): "H-hhuuu !".

Namenloser Leutenant auf dem Klo (empört): "Hey !!".

Barkley (verwirrt): "Oh-oh-oh. E-e-ent-tschuldigung.".

Namenloser Leutenant auf dem Klo (empört): "Was für eine Unverschämtheit ! Unglaublich !".

Sie steht empört auf und spaziert hochnäsig aus der Toilettenkabine, wobei sie Barkley beinahe auf die Hand tritt, was kaum versehentlich passiert sein kann.

Barkley atmet etwas enttäuscht tief durch unt fährt mit dem scannen fort. Als es den Klobecken scannt erhöht der Trikorder abermals sein Geräuschpegel. Das zieht Barkley Aufmerksamkeit auf sich. Er scheint ein Moment darüber nachzudenken, was nun zu tun ist, doch dann verzieht er plötzlich die Nase. Er schlurft den ihm gerade aufgefallenen Geruch noch einige Male durch seinen Riecher, doch er scheint ihn nicht zu erfreuen. Auf ein Mal ändert sich sein Gesichtsausdruck - er scheint eine blendende Idee zu haben. Barkley greift zu der Spülung und betätigt sie.

Spülung (fröhlich): "Brlrlrlrlrlrlrlt !!!".

Die Geräusche des Trikorders fallen wieder auf das normale Niveau zurück. Barkley zieht die Lüft noch Mal tief durch die Nase ein, aber es scheint daran nichts mehr auszusetzen zu sein. Nach einem selbstzufriedenen Lächeln sagt er bloß noch "Hmm." und verläßt scannend die Toilettenkabine.

* * * *
To be continued...

Die Geschichte ist leider nie fertig geworden...

Eine Liebesgeschichte über die Qualität der öffentlichen Bibliotheken oder warum man immer Eiswürfel im Haus haben sollte

Ich war neulich bei einem Freund von mir. Er war traurig, denn er war unglücklich verliebt. Es passierte, wie im Film. Er ging über die Straße und wußte auf einmal: "Ich bin verliebt !". Deshalb habe ich ihn auch so traurig angetroffen. Das Problem bestand darin, daß er nicht wußte, in wen er verliebt war. Ich wollte ihn unbedingt helfen. Warum auch nicht ?- ich helfe gerne netten Menschen, und ab und zu, wenn auch ganz selten, helfen sie mir dafür auch Mal. Also, ich wollte ihm unbedingt helfen, aber wie ? Es gab viele Möglichkeiten: Zeitungsinserate, Aufrufe im Fernsehen und sonstiger Presse, Umfragen, Suche im Internet, Polizei, Beschwören von Geistern, Entführung mit öffentlicher Forderung nach Auslieferung der gewünschten Person, die Möglichkeiten schienen grenzenlos. Nach sorgfältiger Abwägung aller für und aber und doch und gegen und obwohl und trotzdem und aller sonstiger Argumente, habe ich mich für die Geisterbeschwörung entschieden.

Also schritten wir zu Tat. In der öffentlichen Bücherei liehen wir ein entsprechendes Buch aus: "Gespenstbelaberung für Anfänger und Fortgeschrittene". Dafür mußten wir übrigens kein Ausweiß vorzeigen, obwohl das Buch erst ab 18 war - Schlamperei ! Auf diese Weise perfekt ausgerüstet versammelten wir uns beide abends an einer geheimen Stelle, die im Buch vorgeschrieben wurde. Nach dem wir den Geist, streng den Anweisungen aus dem Buch folgend, beschwört hatten, passierte erstmal nichts. Kein Geräusch, kein Licht, kein Geist. Ich wollte schon im Inhaltsverzeichnis nach "Tipps für Versager" nachschlagen, als plötzlich vor uns sich eine Tür im Raum öffnete. Aus ihr trat ein Geist.

- Hi ! - sagte er.

- Hi ! - sagte mein Freund.

- Hi ! - sagte ich.

- Was ist los ? - sagte der Geist. Die Sekunden vergingen fürchterlich langsam. Doch dann faßte ich mich:

- Du, Geist...

- Was willst du ?

- Hey, sachte, sachte - faßte ich mich endgültig - du, Geist, sag mir, in wen mein Freund verliebt ist.

Der letztere versuchte dabei besonderes niedlich auszusehen.

Der Geist überfuhr ihn mit einem langen hochmütigen Blick von Kopf bis Fuß und zurück. Dann tat er dasselbe mit mir.

- Ha-ha-ha-ha, Hi-hi-hi-hi, Ho-ho-ho-ho ! Na sicher nicht in dich. Tut mir Leid, dich zu enttäuschen. Ciao, ich muß los.

- Halt ! - rief ich - du hast meine Frage noch nicht beantwortet !

- Na und, wieso sollte ich - spottete die freche Erscheinung.

Dies schien mir eigentlich eine völlig berechtigte Frage zu sein, doch ich zeigte keine Schwäche:

- Ich mache Kampfsport - sagte ich - du solltest aufpassen, wenn du so frech bist. Entweder antwortest du sofort auf die Frage oder ich mache Hackfleisch aus dir !

Stille verbreitete sich im Raum. Der Geist schien zu überlegen. Mein Freund versuchte weiterhin niedlich auszusehen, was ihn jedoch wegen steigender Nervosität nur schwerlich gelang. Die Zeit verging. Ich überlegte schon, ob ich nicht wieder Mal die Zunge ein klitze-kleines Stück zu weit herausgestreckt hatte, als der Geist wieder sprach:

- Das glaube ich dir nicht. - Doch er klang nicht mehr so sicher. - Beweis' es mir !

"Nun, Sein oder Nichtsein" - dachte ich - "Klappe aufgerissen, nun muß es auch zu Ende geführt werden". Ich sammelte meine ganze Entschlossenheit und stürzte mit einem Kampfschrei auf den Geist:

- A-a-a-a-a-a-a-aaaa !!!

- A-a-a-a-a-a-a-aaaa !!! - schrie der Geist - Ja, ja, schon gut, ich glaube dir. Ich werde dir sagen, was ich weiß.

- Nein, du wirst mir alles sagen - bestand ich - du bist ein Geist, du kannst alles herausfinden. Das steht im Buch, Seite fünfunddreißig. Du kannst mich nicht täuschen.

- Also gut, - seufze der Geist enttäuscht - ich brauche aber dafür Eiswürfel.

- Eiswürfel ?

- Genau, Eiswürfel, du Depp.

- Aber warum Eiswürfel ?

- Es ist nun Mal so. Eiswürfel. Keine Pinnadeln, Haargummis, Bleistifte oder Kirschkerne. Und auch kein Tesafilm. Nur stink normale Eiswürfel. Guck' doch in deinem Buch nach !

Dies war äußerst ärgerlich. Das Haus war voller Pinnadeln, Haargummis, Bleistifte und Kirschkerne. Tesafilm habe ich auch immer da, obwohl ich nie weiß, wo es ist. Aber in so einem Notfall läßt es sich sicher finden... Meistens jedenfalls. Aber Eiswürfeln, an die hatte ich überhaupt nicht gedacht. Fieberhaft fing ich an, im Buch zu blättern. Und, oh ich Depp !!, tatsächlich ! Auf der Seite dreihundertvierunddreißig stand in der Fußnote klein und deutlich: "Eiswürfel unbedingt erforderlich." ! Wie konnte ich das übersehen !? Nun gab es keinen anderen Ausweg. Ich mußte sofort los auf die Eiswürfeljagt.

- Warte hier. - sagte ich dem Geist - Ich werde schnell welche besorgen.

Doch wie hart bestraft das Schicksal diejenigen, die gutmütig Vertrauen der Welt schenken ! Als ich voller Eiswürfel zurückkam, war der Geist, wie nie dagewesen, und mein bemitleidenswerter Freund saß bestürzt auf dem Sofa - sein Versuch, niedlich zu wirken, war endgültig in die Hose gegangen: er ähnelte Michael Jackson und Frankenstein gleichzeitig.

Beim aufräumen entdeckte ich, daß der Geist meine Kollektion kaputter Bierdosen mitgehen ließ, als er die Kurve kratzte. Und als ob das nicht genug wäre, hinterließ er noch ein Zettel, auf dem mit häßlicher Geisterschrift geschrieben stand:

"Zwei kleine Spinner
Beschworen einen Geist.
Die Beiden sind so derbe dumm,
Daß jeder sie bescheißt!".

Das war wirklich eine peinliche Geschichte. Eines habe ich aber dabei gelernt, denn seit dem habe ich den Grundsatz: benutze nie Bücher aus einer öffentlichen Bücherei, wenn du ein Geist beschwören willst ! Würde ich an eurer Stelle auch nicht machen... . Fußzeilen sind fies.

Was meinen Freund angeht, ihm geht es wieder gut. Er bekam Hunger und wurde auf diese Weise von seinem Liebeskummer abgelenkt. Und nach dem Essen hatte er es völlig vergessen. Ist wahrscheinlich auch besser so.

Natur

Der Fritz kam gerade zurück aus der Stadt. Eben war er kurz vor der großen Kreuzung von der staubigen Straße abgegangen, nur noch das kleine Wäldchen durchqueren, dann über den Hügel und schon ist er in seinem Heimatdorf. Doch als es gerade aus dem Wald herauskam und auf den Hügel aufsteigen wollte, hörte er auf einmal eine Stimme hinter sich. Sie rief seinen Namen. Fritz erschreckte und blickte um sich. Die Erleichterung kam aber schon bald. Es war nur der Hans, der gerade am Saum zwischen den Bäumen hervorkam und sich beeilte, Fritz aufzuholen. Dabei schrie er, Fritz solle auf ihn warten. Offenbar war Hans auch in der Stadt gewesen und war ebenfalls auf dem Nachhauseweg. Sobald Hans Fritz eingeholt hatte, begrüßten sie sich. "Tag." - sagte Fritz. "Mahlzeit." - sagte Hans, denn es war gerade Mittag. So gingen sie zusammen weiter über den Hügel. Doch als sie schon fast die Spitze erreicht hatten, hörten sie plötzlich hinter sich eine neue Stimme: "Waaartet !!" Als sie sich umdrehten, sahen sie, daß die Grätchen, die ihren Cousin in der Stadt besucht hatte, und gerade zurückkam, sie aufzuholen versuchte. Die Beiden blieben stehen und warteten. "Grüß' euch." - sagte Grätchen, sobald sie nah dran war. "Grüß' dich !" - antworteten Fritz und Hans einstimmig und lächelten, den die Grätchen sah sehr gut aus. Dann gingen sie weiter zum Dorf. Aber noch bevor sie den Fuß des Hügels erreichten, hörten sie hinter sich schon wieder eine andere Stimme. Doch das ist eine andere Geschichte...